World Matchplay 2026

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Teilnehmer] [Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Besonderheiten] [Historie] [Archiv]
Das World Matchplay wird seit 1994 veranstaltet und ist damit eines der ältesten und traditionsreichsten Turniere im PDC-Kalender. Nach der PDC-WM ist das World Matchplay das Ranglistenturnier mit dem höchsten Preisgeld. Wurden in der ersten Ausgabe noch £41.450 ausgespielt, wurde 2026 mit einer Gesamtsumme von £1.000.000 erstmals die Millionenmarke geknackt, wovon alleine der Sieger 225.000 Pfund erhält. Ausgetragen wird das World Matchplay jedes Jahr im Sommer im Empress Ballroom in den Winter Gardens von Blackpool, einzig 2020 musste man aufgrund der Corona-Pandemie einmalig hinter verschlossenen Türen in die Marshall Arena von Milton Keynes ausweichen.
Für das Turnier qualifizieren sich die Top 16 der PDC Order of Merit sowie die Top 16 der Pro Tour Order of Merit, welche nicht bereits über die große Order of Merit qualifiziert sind. Lange Zeit galt die Besonderheit, dass so lange gespielt wird, bis ein Spieler zwei Legs Vorsprung hat. 2014 nahm man von dieser Regel Abstand und es wurde festgelegt, dass ein Match maximal um fünf Legs verlängert wird. Mit insgesamt 16 Siegen ist Phil Taylor auch bei diesem Turnier der Rekordsieger. Nach seinem Karriereende im Jahr 2018 wurde die Siegertrophäe zudem in „Phil Taylor Trophy“ umbenannt. Im Jahr 2013 konnte sich mit dem Österreicher Mensur Suljovic erstmals ein Spieler aus dem deutschsprachigen Raum für das World Matchplay qualifizieren, für den es 2018 dann sogar ins Finale ging. 2018 war dann Max Hopp der erste Deutsche, der in Blackpool mit dabei war. Insgesamt gab es in der Turnierhistorie bisher zehn 9-Darter.
Fakten:
Ausrichtender
Verband: PDC
Veranstaltet seit: 1994
Location: Winter Gardens, Blackpool (seit 2021), vorher:
Marshall Arena, Milton Keynes (2020), Winter Gardens, Blackpool
(1994-2019)
Sponsoren: Betfred World Matchplay (seit 2019), vorher:
BetVictor (2014-2018), betfair (2012-2013), Sky Bet (2011), Stan
James (1997-2010), Websters (1995-1996) und Proton Cars (1994)
Häufigste Titelträger: Phil Taylor (16x)
Ranglisten Punkte für: PDC Order of Merit
Preisgeld: £1.000.000
(2026)
9-Darter: Phil Taylor
(2002), Raymond van Barneveld (2010), John Part
(2011), Michael van Gerwen (2012), Wes Newton
(2012), Phil Taylor (2014), Gary Anderson (2018),
Gerwyn
Price (2022), Dimitri van den Bergh (2024),
Luke
Littler (2025)
Gewinner der letzten Jahre:
2026: –
2025: Luke Littler (18:13
gegen James Wade)
2024: Luke Humphries (18:15
gegen Michael van Gerwen)
2023: Nathan
Aspinall (18:6 gegen Jonny Clayton)
2022: Michael van Gerwen (18:14 gegen Gerwyn
Price)
2021: Peter Wright (18:9 gegen
Dimitri van den Bergh)
2020: Dimitri van den Bergh (18:10 gegen
Gary
Anderson)
2019: Rob Cross (18:13
gegen Michael
Smith)
2018: Gary
Anderson (21:19 gegen Mensur Suljovic)
2017: Phil Taylor (18:8 gegen
Peter
Wright)
2016: Michael van Gerwen (18:10 gegen Phil
Taylor)
2015: Michael van Gerwen (18:12 gegen James
Wade)
2014: Phil Taylor (18:9 gegen
Michael van Gerwen)
2013: Phil Taylor
(18:13 gegen Adrian Lewis)
2012: Phil Taylor
(18:15 gegen James Wade)
2011: Phil Taylor
(18:8 gegen James Wade)
2010: Phil Taylor
(18:12 gegen Raymond van
Barneveld)
2009: Phil Taylor
(18:4 gegen Terry Jenkins)
2008: Phil Taylor
(18:9 gegen James Wade)
2007: James Wade
(18:7 gegen Terry Jenkins)
2006: Phil Taylor
(18:11 gegen James Wade)
2005: Colin Lloyd (18:12 gegen
John
Part)
2004: Phil Taylor (18:8 gegen
Mark Dudbridge)
2003: Phil Taylor
(18:12 gegen Wayne Mardle)
2002: Phil Taylor (18:16 gegen
John
Part)
2001: Phil Taylor
(18:10 gegen Richie Burnett)
2000: Phil Taylor
(18:12 gegen Alan Warriner-Little)
1999: Rod Harrington (19:17
gegen Peter Manley)
1998: Rod Harrington (19:17
gegen Ronnie Baxter)
1997: Phil Taylor
(16:11 gegen Alan Warriner-Little)
1996: Peter Evison (16:14 gegen
Dennis Priestley)
1995: Phil Taylor
(16:11 gegen Dennis Priestley)
1994: Larry Butler (16:12 gegen
Dennis Priestley)
Spielplan & Ergebnisse 2026:
1. Runde:
Samstag, 18.07.2026:
(ab 20:00 Uhr MESZ)
4x 1. Runde
Sonntag,
19.07.2026:
Nachmittags-Session: (ab 14:00 Uhr MESZ)
4x 1. Runde
Abend-Session: (ab 20:00 Uhr MESZ)
4x 1. Runde
Montag,
20.07.2026: (ab 20:00 Uhr MESZ)
4x 1. Runde
Achtelfinale:
Dienstag, 21.07.2026:
(ab 20:00 Uhr MESZ)
4x Achtelfinale
Mittwoch,
22.07.2026: (ab 20:00 Uhr MESZ)
4x Achtelfinale
Viertelfinale:
Donnerstag,
23.07.2026: (ab 21:00 Uhr MESZ)
2x Viertelfinale
Freitag,
24.07.2026: (ab 21:00 Uhr MESZ)
2x Viertelfinale
Halbfinale:
Samstag, 25.07.2026:
(ab 21:00 Uhr MESZ)
2x Halbfinale
Finale:
Sonntag,
26.07.2026: (ab 21:00 Uhr MESZ)
Finale
Modus 2026:
Teilnehmer 2026:
Für das World Matchplay qualifizieren sich die Top 16 der PDC Order of Merit (offizielle Weltrangliste) sowie die Top 16 der Pro Tour Order of Merit.
PDC Order of Merit (gesetzte Spieler):
1. Luke Littler
2. Luke Humphries
3. Gian van Veen
4. Michael van Gerwen
5. Jonny Clayton
6. James
Wade
7. Gerwyn Price
8. Josh
Rock
9. Stephen Bunting
10. Danny Noppert
11. Ryan
Searle
12. Gary Anderson
13. Chris Dobey
14. Wessel Nijman
15. Ross
Smith
16. Nathan Aspinall
Pro Tour Order of Merit:
Luke Woodhouse
Jermaine Wattimena
Kevin Doets
Andrew Gilding
Krzysztof Ratajski
Rob
Cross
William O’Connor
Niko Springer
Niels Zonneveld
Martin Schindler
Dirk van Duijvenbode
Ryan
Joyce
Joe
Cullen
Daryl
Gurney
Cameron Menzies
Damon Heta
Auslosung 2026:
— FOLGT —
Preisgeld 2026:
Sieger: £225.000
Runner-Up: £125.000
Halbfinale: £65.000
Viertelfinale: £35.000
Achtelfinale: £22.500
1. Runde: £12.500
Gesamt: £1.000.000
Das World Matchplay ist nach der PDC-WM das Ranglistenturnier mit dem
höchsten Preisgeld im Dartsport.
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle
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Zudem wird das World Matchplay auf dem Sender DAZN Darts X Pluto TV
auf [Pluto TV] kostenlos
übertragen.
Besonderheiten:
Das längste jemals gespielte Erstrundenspiel war das legendäre Spiel zwischen Peter Manley und Bob Anderson im Jahre 2002, es waren mindestens zehn Legs angesetzt (First to 10), beim Endstand von 17:15 für Anderson sind es dann aber doch 32 geworden. Das längste Endspiel gab es dann 2018, als Gary Anderson gegen Mensur Suljovic erst in der Verlängerung mit 21:19 gewann.
Historie:
Das World Matchplay ist eines der ältesten und bekanntesten Turniere der PDC. Es wird bereits seit 1994 veranstaltet und gilt wegen der langen Tradition und dem hohen Preisgeld als wichtigstes und bedeutendstes Turnier nach der PDC-WM. Wie bei den meisten Turnieren der PDC hält auch bei diesem Turnier Phil Taylor den Rekord an Titeln. Er hat das Turnier insgesamt 16 Mal gewonnen, in den Jahren 2008 bis 2014 sogar sieben Mal in Serie. Das Besondere an diesem Turnier war lange die Tatsache, dass ein Match im Zweifelsfall so lange gespielt wird, bis einer der beiden Spieler mit zwei Legs Vorsprung gewonnen hat. Es gab also im Gegensatz zu den anderen Turnieren der PDC bei diesem Turnier keine Tie-Break-Regelung. Das hat dazu geführt, dass den Rekord für eine „Überziehung“ im „Tie-Break“ das Erstrundenmatch zwischen Peter Manley und Bob Anderson aus dem Jahr 2002 hält, bei dem am Ende anstatt der mindestens benötigten zehn Legs insgesamt 32 Legs gespielt wurden (Endstand: 17:15 für Bob Anderson). Im Jahr 2014 nahm man von dieser Regel Abstand und es wurde festgelegt, dass es maximal fünf Legs „Verlängerung“ gibt (z.B. bei Best of 19 wird beim Stand von 12:12 das 25. Leg das Spiel endgültig entscheiden).
Im Jahre 2008 wurde das Preisgeld für das Turnier um £100.000 auf satte £300.000 erhöht, im Jahr 2009 wurde dann nochmal ein Drittel draufgelegt, so dass seitdem £400.000 pro Turnier ausgeschüttet wurden. 2014 wurde das Preisgeld dann noch einmal um £50.000 auf £450.000 erhöht. Im Jahr 2017 gab es die nächste Erhöhung auf £500.000. Für das Turnier qualifizieren sich momentan die Top 16 der Order of Merit sowie die Top 16 der Pro Tour Order of Merit, welche nicht bereits über die große Order of Merit qualifiziert sind. Im Jahr 2013 konnte sich mit dem Österreicher Mensur Suljovic erstmals ein Spieler aus dem deutschsprachigen Raum für das World Matchplay qualifizieren. Dies gelang dem Wiener 2015 erneut und da sorgte er für ganz große Schlagzeilen, als „The Gentle“ nach einem Sieg über den damals amtierenden Weltmeister Gary Anderson ins Viertelfinale einzog. Beim World Matchplay 2017 krönte sich Phil Taylor mit einem sensationellen Lauf bei seinem letzten World Matchplay mit seinem 16. Titel endgültig zum König von Blackpool.
Für 2018 wurde die Siegertrophäe in Phil Taylor Trophy umbenannt, nachdem dieser im Januar seine Karriere beendet hatte. Mit Max Hopp nahm zudem erstmals ein Spieler aus Deutschland an dem Turnier teil, er unterlag in der ersten Runde mit 7:10 dem Engländer Ian White. Dafür stand Mensur Suljovic zum ersten Mal im Finale und unterlag Gary Anderson in einem unfassbaren Finale erst in der Verlängerung mit 19:21. 2019 wurde das Preisgeld um satte 200.000 Pfund erhöht, alleine der Sieger strich nun 150.000 ein. Am Ende gewann Rob Cross das rein englische Finale gegen Michael Smith mit 18:13. Im Jahr 2020 wurde das Turnier aufgrund der Corona-Pandemie hinter verschlossenen Türen und erstmals nicht in Blackpool, sondern in der Marshall Arena in Milton Keynes ausgetragen. Beim Debüt von Gabriel Clemens schnappte sich am Ende überraschend Dimitri van den Bergh den Titel. In 2021 kehrte das World Matchplay nach Blackpool vor Zuschauerkulisse zurück, Peter Wright gewann in beeindruckender Manier den Titel. 2022 erhöhte man das Preisgeld auf £800.000, zum dritten Mal war Michael van Gerwen der Sieger. Im Jahr 2023 gab es mit Nathan Aspinall ein neues Siegergesicht. Der Engländer konnte das Finale gegen Jonny Clayton souverän mit 18:6 für sich entscheiden. 2024 war es dann der amtierende Weltmeister Luke Humphries, der sich mit einem 18:15-Finalsieg über Michael van Gerwen seinen ersten Titel schnappte. Zudem warf Dimitri van den Bergh in der ersten Runde einen 9-Darter. 2025 gab es dann den ersten Titelgewinn von Luke Littler zu bestaunen, der im Finale das Generationenduell gegen James Wade mit 18:13 für sich entschied. Zudem warf „The Nuke“ im Halbfinale den zehnten 9-Darter der Turniergeschichte. Für die Ausgabe in 2026 wird erstmals ein Gesamtpreisgeld von £1.000.000 ausgeschüttet, wobei der Sieger 225.000 erhält.
Archiv:
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Foto-Credit: Taylor Lanning/PDC
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