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Dartn.de Newsflash - Ausgabe Nr. 117

Montag, 14. März 2022 15:03 - Dart News von dartn.de

Dartn.de Newsflash

In der 117. Ausgabe vom Dartn.de-Newsflash gibt es neben dem Statistik-Update auch Ergebnismeldungen von WDF-Turnieren auf der Isle of Man und in Budapest. Es gibt weitere Änderungen im PDC-Kalender, außerdem wurden die World Series Events für 2022 bekanntgegeben. Fallon Sherrock rückt bei der WDF-Weltmeisterschaft ins Teilnehmerfeld nach. Außerdem gibt es Stimmen von Michael van Gerwen und Michael Smith nach den UK Open, sowie von Peter Wright und Nathan Aspinall zu ihrer Gesundheit.

Stats of the week - presented by Darts Orakel

In unserer Kategorie "Stats of the week - presented by Darts Orakel" präsentieren wir euch in unseren wöchentlichen Newsflash-Ausgaben interessante Facts/Stats aus der großen Welt des Dartsports. In dieser Woche geht es um die German Darts Championship in Hildesheim und die ersten Events der PDC Women's Series:

  • Nach fünf aufeinanderfolgenden European Tour Finalniederlagen konnte Michael van Gerwen zum ersten Mal seit Mai 2019 einen European Tour Titel wieder einfahren. Zum vierten Mal schlug er Rob Cross in einem European Tour Finale, nur Peter Wright hat er in dieser Situation noch häufiger besiegt.
  • Mit 101,53 Punkten hat Rob Cross seinen höchsten Average in einem Finale seit den Brisbane Darts Masters 2018 und seinen höchsten Average in einem European Tour Finale überhaupt aufgestellt. Zum Sieg hat es trotzdem nicht gereicht.
  • Mit fünf Finalniederlagen auf der European Tour ist Rob Cross der Spieler mit den meisten ET-Finalteilnahmen, ohne dabei ein Turnier gewonnen zu haben. Kein anderer Spieler ohne Turniersieg hat mehr als zwei Finalteilnahmen erreicht.
  • Der Tscheche Karel Sedlacek war in Hildesheim eindeutig die Überraschung des Turniers, erst zum vierten Mal ist damit der Qualifikant Osteuropas in das Viertelfinale bei einem European Tour Event eingezogen. Über das gesamte Turnier konnte er fünf Highfinishes rausnehmen, bei dem der Gegner jeweils immer auch noch weniger als 100 Punkte Rest hatte.
  • Am zweiten Tag der PDC Women‘s Series haben 101 Teilnehmerinnen an den beiden Turnieren teilgenommen, was einen Rekord an Meldungen bei diesem Turnierformat darstellt. Waren es am Tag zuvor noch knapp unter 100 Teilnehmerinnen, gab es ansonsten nie mehr als 81 Meldungen für ein Women‘s Series Event.
  • Im Finale vom vierten Turnier verlor Fallon Sherrock gegen Lisa Ashton trotz eines Averages von 94,41 Punkten. Dies ist der höchste Average einer Verliererin auf der Women‘s Series überhaupt.
  • Grundsätzlich ist die Women‘s Series weiterhin von Ashton und Sherrock dominiert: Während Lisa Ashton mittlerweile die Hälfte der Women‘s Series Turniere gewann, kam Fallon Sherrock bisher bei allen gespielten Women‘s Series Events ins Achtelfinale.

Isle Of Man Open/Classic 2022

Die Isle of Man Open sind seit Jahren eines der wichtigsten Events im WDF-Kalender und haben Gold-Status. Bei den Damen waren allerdings eher wenige Topstars am Start, da parallel die PDC Women's Series ausgetragen wurde. Das Herren-Turnier war gespickt mit den Größen der WDF und vielen Ex-Tourcardhaltern. Am Ende setzte sich hier Dave Prins, Viertelfinalist der Senioren-WM, durch. Nach zwölf Jahren steht Prins damit erneut bei diesem Turnier ganz oben. Dabei wäre unter den letzten 64 im Decider gegen Steve Robertson fast das Aus gekommen. Mit 4:2 bezwang er den amtierenden Weltmeister Wayne Warren, bevor mit Sean Fisher ein weiterer Waliser bezwungen wurde. Das Viertelfinal-Spiel entschied "The Badger" dann mit 4:3 gegen den Youngster Luke Littler für sich. Im Halbfinale feierte Prins einen 5:2-Erfolg gegen Mark Barilli, bevor dann überraschend Ashley Hurrell im Endspiel wartete. Hurrell bezwang Gary Robson im anderen Semifinale. Aber auch das Finalspiel konnte Dave Prins mit 6:3 für sich entscheiden. Ins Viertelfinale schaffte es u.a. Leighton Bennett, eine Runde vorher war für Jamie Lewis Schluss. Das Damen-Wochenende wurde durch Beau Greaves dominiert, die unter den letzten 32 zunächst mit 4:1 gegen Tammy-Jo Grafton gewann. Es folgte ein 4:0 gegen Sally Evans, ein Leg gab sie gegen Suzanne Smith ab. Das Halbfinale gewann "Beau N Arrow" dann gegen Vicky Pruim per Whitewash, im anderen Semi war Deta Hedman gegen Lorraine Hyde erfolgreich. Das Endspiel entschied Greaves dann deutlich mit 5:1 gegen Hedman für sich. Das Jugend-Turnier gewann Luke Littler mit 5:3 gegen Charlie Manby. Amy Evans gewann bei den Mädchen.

Das Isle of Man Classic ist ein Turnier der Kategorie Silber und auch hier wurden bei den Damen und Herren die Entscheidungen weitgehend überraschungsfrei ausgetragen. James Hurrell war nicht zu schlagen und erweiterte seine Titelsammlung um eine weitere große Entscheidung. Ab den letzten 32 gewann "Hillbilly" mit 4:2 gegen David Pallett und mit demselben Ergebnis gegen Cavan Phillips. Im Viertelfinale folgte ein Whitewash über den Ex-Tourcardler Robert Owen, bevor er sich auch mit 4:2 gegen Jordan Brooks behauptete. Im Endspiel bekam es Hurrell dann mit Luke Littler zu tun, der er mit 6:3 bezwingen konnte. Ins Halbfinale kam Diogo Portela, ins Viertelfinale schafften es u.a. Jelle Klaasen und Paul Hogan. Im Damen-Turnier behauptete sich wieder Beau Greaves, die im Achtelfinale gegen Kirsty Gibbs mit 4:2 die Oberhand behielt und dann gegen Suzanne Smith nur ein Leg abgab. Dann folgten Whitewashes gegen Anca Zijlstra und Deta Hedman, um den Titel einzufahren. Die recht unbekannte Amy Evans fuhr mit dem Halbfinale ihren wohl größten Karriere-Erfolg ein.

Isle Of Man Open 2022 (WDF-Kategorie Gold)
Herren
Halbfinale
Ashley Hurrell 5-3 Gary Robson
Dave Prins 5-2 Mark Barilli

Finale
Dave Prins 6-3 Ashley Hurrell

Damen
Halbfinale
Deta Hedman 4-2 Lorraine Hyde
Beau Greaves 4-0 Vicky Pruim


Finale
Beau Greaves 4-0 Vicky Pruim

Isle Of Man Classic 2022 (WDF-Kategorie Silber)
Herren
Halbfinale
Luke Littler 4-0 Diogo Portela
James Hurrell 4-2 Jordan Brooks

Finale
James Hurrell 6-3 Luke Littler

Damen
Halbfinale

Beau Greaves 4-0 Anca Zijlstra
Deta Hedman 4-0 Amy Evans

Finale
Beau Greaves 5-0 Deta Hedman

Budapest Masters/Classic 2022

Ein weiteres WDF-Wochenende fand in Budapest statt mit zwei Turnieren der Kategorie Bronze. Die vollständigen Ergebnismeldungen der WDF lassen bisher auf sich warten, das Budapest Classic wurde bei den Damen mit dem Finale zwischen Jitka Cisarova und Anna Forsmark ausgetragen. Dazu setzte sich Cisarova zuvor gegen Veronika Ihasz durch, während Anna Forsmark gegen Krisztina Csombok im Halbfinale gewann. Die Schwedin Anna Forsmark holte anschließend ihren fünften WDF-Titel, sie entschied das Endspiel mit 5:2 für sich. Dabei finishte sie am Ende 79 Punkte zum Sieg. Das Jugend-Finale entschied Andras Borbély mit einem Whitewash gegen Balaszs Szotak für sich. Das Herren-Finale war eine rein ungarische Angelegenheit, Patrik Kovacs checkte 100 Punkte zum 6:4-Erfolg über Gabor Jagicza, womit er seinen Titel verteidigt. Am Sonntag gewann Rajmund Papp das Junioren-Finale gegen Andras Borbély. Das Damen-Turnier verlief genau wie das am Samstag. Anna Forsmark bezwingt Krisztina Csombok für das Erreichen des Finals und siegt im Anschluss mit 5:2 gegen Jitka Cisarova für den Titel. Das Herren-Turnier ging an den Lokalmatadoren Andras Borbély, der Jugendliche lag 0:2 gegen Janos Vegsö hinten und drehte dann das Endspiel zum 6:3-Erfolg. Ins Halbfinale kamen John Scott und Laszlo Kadar.

Budapest Classic 2022 (WDF-Kategorie Bronze)
Herren
Finale
Patrik Kovacs 6-4 Gabor Jagicza

Damen
Halbfinale
Jitka Cisarova def. Veronika Ihasz
Anna Forsmark def. Krisztina Csombok

Finale
Anna Forsmark 5-2 Jitka Cisarova


Budapest Masters 2022 (WDF-Kategorie Bronze)
Herren
Halbfinale
Janos Vegsö 5-0 John Scott
Andras Borbély 5-4 Laszlo Kadar

Finale
Andras Borbély 6-3 Janos Vegsö

Damen
Halbfinale
Jitka Cisarova def. Veronika Ihasz
Anna Forsmark def. Krisztina Csombok


Finale
Anna Forsmark 5-2 Jitka Cisarova

Weitere Änderungen im PDC-Kalender

Die PDC hat in der letzten Wochen einige Verschiebungen im Kalender vorgenommen. So musste u.a. aufgrund der Premier League Play-Offs am 13. Juni in Berlin der Kalender angepasst werden, zudem wurden ein paar Players Championships neu terminiert. Den aktuellen Kalender der Pro Tour findet ihr [hier], den großen Gesamtkalender mit allen Events findet ihr [hier].

Sherrock rückt bei WDF-WM nach

Nach der Empfehlung des IOC, dass keine russischen Spieler an WDF-Veranstaltungen teilnehmen dürfen, wurden vier Teilnehmer aus dem Feld der WDF-Weltmeisterschaft 2022 herausgenommen und durch Fallon Sherrock, Jo Clements, John Scott und Landon Gardiner ersetzt. "Diese unglückliche Situation hat Auswirkungen auf Spieler, die den russischen Dartverband vertreten und wir bedauern es aufrichtig, dass Anastasia Dobromyslova, Elena Shulgina, Aleksei Kadochnikov und Roman Obukhov jetzt nicht an der Weltmeisterschaft 2022 teilnehmen können“, sagte Richard Ashdown, Chief Development Officer der WDF. "Im Namen der WDF möchte ich der RDF und den betroffenen Spielern für ihr Verständnis und die in dieser Zeit gezeigte Integrität danken. Besonders Anastasia Dobromyslova, die als eine der größten Champions und beliebtesten Persönlichkeiten des Sports im April im Lakeside schmerzlich vermisst werden wird.“ Den aktualisierten Spielplan und einen Überblick über das gesamte Teilnehmerfeld gibt es auf unserer [Turnierseite].

World Series Events für 2022 bestätigt

Die World Series of Darts wird 2022 wieder deutlich umfangreicher sein. Die PDC bestätigte in der letzten Woche die ohnehin schon bekannten Events U.S. Darts Masters, Nordic Darts Masters, Queensland Darts Masters, New South Wales Darts Masters und New Zealand Darts Masters. Zudem wird es am 24. und 25. Juni ein weiteres Event geben, möglicherweise kommt es hier auch zu einer neuen Ausgabe des German Darts Masters. Das Finalturnier, die World Series of Darts Finals gehen vom 16. - 18. September in Amsterdam über die Bühne. Den kompletten World Series of Darts Kalender für 2022 könnt ihr [hier] einsehen.

Portugiesischer World Cup Qualifier angesetzt

Portugal wird auch 2022 am World Cup of Darts in Frankfurt teilnehmen. Neben dem gesetzten José de Sousa wird der Gewinner der National Darts Open of Caldas da Rainha Portugal beim Ländervergleich vertreten. Der Qualifier wird von der Portuguese Federation of Darts & West Zone Association of Darts ausgerichtet und findet am 13. und 14. Mai im Expoeste Saloon in Caldas da Rainha statt.

Van Gerwen schlägt neues Turnierformat vor

In einer Interview mit Dartsnieuws.com macht sich Michael van Gerwen für neue Turnierformate stark: "Legs mit 1001 Punkten als Start, mit den Top 32 der Welt. Best of 5 Legs und dann geht's weiter. Das ist auch schön für die Menschen daheim. Aber ich bin nicht der Vorsitzende der PDC, das ist eine Entscheidung, die andere Leute treffen müssen. Leider, sonst hätte ich dieses Turnier sicher bereits eingeführt."

Wright zu seinen Gallensteinen

Peter Wright hatte zuletzt immer mal wieder mit leichten gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, über die er im Interview mit Oche sprach: "Ich habe angefangen mich etwas gesünder zu ernähren und versuche, die Butter wegzulassen, besonders bei Fladenbroten, das ist nicht gesund. Es ist schwer ein Dartspieler zu sein. Wenn du spät abends fertig bist, kannst du kein anständiges Essen mehr bekommen, das gut für dich ist. Du wirst nicht nur einen Salat bei einem Dönerladen bestellen, oder? Ich habe es schon einmal versucht als ich Gallensteine hatte und es hat funktioniert, also Daumen drücken, dass es wieder funktioniert, weil im Kalender keine Zeit ist, um sie entfernen zu lassen. Es war schrecklich. Ich wollte das erste Spiel nicht spielen. Ich saß über eine Stunde lang in der Hocke, ich konnte nicht einmal aufstehen. Es ist, als würde ich mich zurückziehen." 

Smith bleibt weiterhin positiv

Auch nach seiner achten Major-Finalniederlage bleibt Michael Smith auf seinen Social Media Kanälen weiterhin positiv. "Für alle Trolle mit Missbrauchsbotschaften verrate ich euch ein kleines Geheimnis meines Lebens. Es tut sehr weh Endspiele zu verlieren und immer noch nicht diesen Major-Titel in meinem Spind zu haben. Aber vor neun Jahren, als ich und meine Frau nichtmal Geld hatten, um auf Toilette zu gehen und meine Schwester mir Flüge bezahlen musste, damit ich meine Frau besuchen oder nach Hause kommen konnte, weil ich es mir nicht leisten konnte. Jahre später bin ich verheiratet, habe zwei Kinder und lebe ein Leben, das ich vor all den Jahren nicht für möglich gehalten hätte. Das ist kein Angeben, das ist ein positiver Beitrag. Ich habe das Finale der Premier League verloren und war überglücklich nur dort zu sein, aber ich habe mich gefragt, ob ich jemals ein weiteres Finale erreichen würde, ob ich jemals die Chance bekommen werde, auf diesem Niveau anzutreten. Aber immer wieder habe ich gewankt und bin dann direkt zurück ans Board und kämpfe weiter. Ich erinnere mich immer daran, was und wie es sich angefühlt hat, nichts zu haben und zu kämpfen, um auch nur einen 20-Pfund-Flug von Dublin zu bezahlen. Ich bin immer zum Dart gegangen und habe mehr als 100% gegeben, um das zu bekommen, was ich wert bin und nicht das, was ich denke, was ich verdiene. Die Dinge sind nicht so einfach im Leben, wenn du denkst, du verdienst dies und das. Du musst kämpfen und abwarten, bis man an der Reihe ist. Eines Tages werde ich bekommen, was ich wert bin und eines Tages wird dieser Post irrelevant sein. Aber im Moment kämpfe ich weiter und erinnere mich, dass Trolle Trolle sind, nicht Menschen, die ich eng an meine Brust drücke, wie meine Familie, meine Frau, meine beiden großartigen Kinder und einige großartige Freunde, die ich gefunden habe.“

Noppert träumt von WM-Titel

Der neue UK Open Sieger Danny Noppert gab Sportnieuws.nl ein Interview, in dem er auch den großen Traum des WM-Titels äußerte. "Ich brauche diese Ablenkung. Ich konnte nicht viel üben seitdem ich Vater bin und plötzlich gewinne ich dieses Turnier. Ich hatte das schon einmal. Mit Dart beschäftigt zu sein, ist nichts Neues für mich. Es kommt jetzt so viel auf mich zu. Alle Medien wollen Interviews, ich habe viele Nachrichten bekommen. Ich habe vielleicht dieses Finale in Lakeside gespielt, aber das hier ist viel viel größer. Ich habe mir früher viel die Weltrangliste angeschaut. Das war auch wichtig, erst die Top 64, da musste ich drin sein. Dann kommt man in die Top 32 und dann dachte ich 'Wo geht das hin?‘ Dann war ich lange zwischen 20 und 25 und jetzt auf einen Schlag bin ich die Nr. 12. Bald darf ich für die Niederlande mit Michael van Gerwen den World Cup of Darts spielen, das ist etwas ganz Besonderes. Es war nicht mein bestes Niveau im Finale der UK Open. Es war so ein harter Tag. 20 Minuten nach dem Halbfinale bereitete ich mich schon auf das Finale vor. Dann wird man überkonzentriert. Der Kopf will, aber es geht nicht so, wie es sollte. Zum Glück hatte Michael das auch. Es ist jetzt erstmal ruhig in Bezug auf große Turniere. Mein Traum vom Major-Sieg ist wahr geworden, jetzt will ich Weltmeister werden. Warum nicht? Ich mach weiter und was auf mich zukommt, kommt auf mich zu."

Aspinall zu seiner Verletzung

Nathan Aspinall hat sich im Weekly Dartscast zu seiner Verletzung geäußert. Dabei sprach "The Asp" darüber, dass er mit dem Halbfinale in Riesa bei seiner Rückkehr positiv überrascht gewesen sei: "Ich habe es so viel besser gemacht als ich dachte. Ich hatte diese Verletzung und ehrlich gesagt habe ich seit Dezember nur sechs Stunden trainiert, das zeigt es wohl. Also bin ich ohne Erwartungen ins Turnier gegangen, ich wäre sehr glücklich gewesen, wenn ich das erste Spiel gewonnen hätte. Ich hatte nichts zu verlieren, es war schön ohne Erwartungen zu spielen." Auch zur Entstehung seiner Verletzung bei einem Pro Tour Event im Herbst äußerte sich Aspinall: "Den ersten Dart des Tages habe ich geworfen und dabei direkt überdehnt und ich habe sofort ein Knallen in meinem Handgelenk gespürt. Ich habe Balsam und Hitze aufgetragen und ironischerweise bin ich an diesem Tag direkt ins Finale gekommen. Ich wollte es nicht öffentlich machen, weil ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, wie groß die Verletzung war." Er hätte sein Tape anfangs nicht getragen, da es unerträglich gewesen sei." Erst nach einiger Zeit stellte sich die Diagnose heraus: "Ich habe tatsächlich meine Sehne gerissen, ich habe mein Band gerissen und ich habe tatsächlich ein Loch in meinem Knorpel am ganzen Handgelenk. Ich kam von meinem Urlaub in Jamaika zurück, ich hatte einen MRT-Scan und es bestätigte, dass es keine Sehnenentzündung ist. Es war ziemlich nah an einem Riss, es ist viel ernster als die Leute denken und der einzige Weg, meine Verletzung dauerhaft zu reparieren, ist eine Operation. Wenn ich mich dieser Operation unterziehen würde, dann würde ich neun Monate ausfallen. Im Moment versuchen wir, so gut wie möglich damit umzugehen. Wir versuchen zu sehen, wie lange wir kommen können. Das Letzte, was ich tun möchte, ist, mich dieser Operation zu unterziehen, aber es könnte zu einem Fall kommen, in dem dies durchgeführt werden muss."

Jules van Dongen über seinen Aufstieg

Jules van Dongen hat sich im Interview mit Dartsnews.com zu seinem schnellen Aufstieg zur Tourcard geäußert: "Erst vor zwei Jahren, zu Beginn der Pandemie, habe ich ernsthaft mit dem Training begonnen. Dann habe ich letztes Jahr mein erstes großes Jahr bei der WDF gespielt. Das lief auf Anhieb super, ich konnte mich sogar für die WDF-WM qualifizieren. Ich habe mich für die Q-School angemeldet, um zu schauen, wie weit ich bin. Ein bisschen zu meiner Überraschung, war ich so gut, dass ich nach zwei Tagen eine Tourcard sicher hatte und ich mich mit dem Rest entspannen konnte. Als ich meine Tourcard hatte, musste ich einige wichtige Entscheidungen treffen. Letztlich habe ich meinen Job gekündigt und stecke meine volle Kraft in die Darts-Karriere." Van Dongen lebt in den USA und reist in der Regel hin und her, wenn aber mehrere Events hintereinander folgen, dann bleibt der US-Niederländer auch in Großbritannien. Dabei hätte er sein bestes Niveau noch nicht gezeigt.

Heta verlängert langfristig bei Harrows

Damon Heta hat seinen Vertrag mit Harrows vorzeitig verlängert: "Wir freuen uns mitteilen zu können, dass Damon Heta eine langfristige Vertragsverlängerung mit Team Harrows zu Papier gebracht hat! Es waren zwei großartige Jahre der Zusammenarbeit und wir sind wirklich gespannt, was die Zukunft bringt", so Harrows auf Twitter. Auch Heta persönlich zeigte sich sehr zufrieden: "Ich bin begeistert, einen langfristigen Vertrag mit Harrows unterschrieben zu haben. Man darf gespannt sein, was die nächsten Jahre bringen."

Jenson Walker ergänzt Elite 1 Team

Target hat sein Elite1-Nachwuchsteam um einen weiteren Spieler erweitert. Jenson Walker ist neu im Team von Lorraine Winstanley, die ihn als "exzellente Ergänzung" für das Team sieht. Der 15-jährige spielt vor allem auf der JDC-Tour und hat erst vor etwa zwei Jahren mit dem Dartsport angefangen. Er war Team-Kapitän von Englands B-Mannschaft beim JDC World Cup und sagte: "Target ist ein Ort, der gute Spieler aufnimmt und sie auf dem Weg zu großartigen Spielern unterstützt." Laut Walker gäbe Target den Spielern dabei genug Zeit und vermittelt auch den wichtigsten Aspekt des Sports: den Spaßfaktor.

James Hurrell unterschreibt bei Mission

Vor seinem Erfolg beim Isle of Man Classic hat James Hurrell einen neuen Sponsoren-Vertrag bei Mission unterschrieben, wie der Hersteller auf Twitter bekanntgab. Hurrell sagte dazu: "Ich könnte nicht glücklicher sein, das Mission-Shirt zu tragen. Ich bin bestrebt, mehr zu trainieren, zu spielen und zu lernen. Ich freue mich auf die Zukunft."

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Foto-Credit: dartn.de

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Quelle: dartn.de

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