Baltic Sea Darts Open 2026

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Qualikriterien] [Teilnehmer] [Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]
Nachdem der Standort Kiel den Test der Darts-Galas der PDC Europe bestanden hatte, kam es 2023 zum ersten Mal zu den Baltic Sea Darts Open. Bei der Premierenausgabe in der Merkur Ostseehalle, die gleichzeitig die neue European Tour Saison eröffnete, siegte damals Dave Chisnall im Finale gegen Luke Humphries, der auch ein Jahr später im Endspiel gegen Rob Cross unterlag, dafür aber für einen 9-Darter sorgte. Mit Gerwyn Price gab es dann auch den dritten unterschiedlichen Sieger in der dritten Ausgabe, was sich mit Luke Woodhouse auch ein Jahr später fortsetzte.
Fakten:
Ausrichtender
Verband: PDC Europe
Veranstaltet seit: 2023
Location: Merkur Ostseehalle, Kiel
Häufigste Titelträger: Dave Chisnall, Rob Cross,
Gerwyn
Price, Luke Woodhouse (je 1x)
Preisgeld für: PDC Order of Merit, European Tour
OoM, Pro Tour OoM
Preisgeld: £230.000
(2026)
9-Darter: Luke
Humphries (2024)
Gewinner der letzten Jahre:
2026: Luke Woodhouse (8:4 gegen Ryan Joyce)
2025:
Gerwyn
Price (8:3 gegen Gary Anderson)
2024:
Rob
Cross (8:6 gegen Luke Humphries)
2023: Dave
Chisnall (8:5 gegen Luke Humphries)
Spielplan & Ergebnisse 2026:
1. Runde:
Freitag, 29.05.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
Ricky Evans 6-1 Teemu Harju
Karel Sedlacek 6-5 Jason Riedtke
Ryan Joyce 6-3 Christian Kist
Ian White 0-6 Jimmy van Schie
Krzysztof Ratajski 6-3 Daniel Klose
Alan Soutar 2-6 Dimitri van den Bergh
Justin Hood 6-4 Max Hopp
Andrew Gilding 6-4 Jeffrey de Zwaan
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Freitag,
29.05.2026:
Abend-Session: (ab 19:00 Uhr
MESZ)
Niels Zonneveld
6-4 Richard Veenstra
Kevin Doets 6-3 Lukas Wenig
Cameron Menzies 6-4 Rob Cross
James Hurrell 3-6 Sebastian Bialecki
Dirk van Duijvenbode 6-0 Paul Krohne
William O’Connor 6-4 Cristo Reyes
Joe Cullen 6-1 Marcel Hausotter
Niko Springer 6-2 Nandor Major
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2. Runde:
Samstag, 30.05.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
Wessel Nijman (12) 6-1 Krzysztof Ratajski
Luke Woodhouse (14) 6-3 Andrew Gilding
Mike De Decker (11) 1-6 Jimmy van Schie
Daryl Gurney (15) 3-6 Ricky Evans
Damon Heta (13) 6-4 Karel Sedlacek
Ryan Searle (5) 6-4 Dirk van Duijvenbode
Dave Chisnall (16) 6-4 Joe Cullen
Jermaine Wattimena (10) 1-6 Justin Hood
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Samstag, 30.05.2026:
Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
Danny Noppert (4) 2-6 William O’Connor
Chris Dobey (6) 3-6 Sebastian Bialecki
James Wade (2) 6-2 Niels Zonneveld
Stephen Bunting (3) 2-6 Cameron Menzies
Nathan Aspinall (7) 3-6 Kevin Doets
Gian van Veen (1) 6-5 Dimitri van den Bergh
Martin Schindler (9) 5-6 Ryan Joyce
Ross Smith (8) 2-6 Niko Springer
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Achtelfinale:
Sonntag, 31.05.2026:
Nachmittags-Session: (ab 12:00 Uhr
MESZ)
Sebastian Bialecki 4-6 Jimmy van Schie
Cameron Menzies 1-6 Luke Woodhouse
Kevin Doets 6-3 Justin Hood
James Wade 4-6 Ricky Evans
Ryan Searle 3-6 Wessel Nijman
William O’Connor 5-6 Damon Heta
Niko Springer 4-6 Ryan Joyce
Gian van Veen 5-6 Dave Chisnall
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Viertelfinale, Halbfinale & Finale:
Sonntag, 31.05.2026:
Abend-Session: (ab 18:00 Uhr MESZ)
Viertelfinale:
Jimmy
van Schie 3-6 Luke Woodhouse
Kevin Doets 3-6 Ricky Evans
Wessel Nijman 2-6 Damon Heta
Ryan Joyce 6-1 Dave Chisnall
Halbfinale:
Luke
Woodhouse 7-2 Ricky Evans
Damon Heta 6-7 Ryan Joyce
Finale:
Luke
Woodhouse 8-4 Ryan Joyce
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Modus 2026:
Seit 2025 steigen die Top 16 der PDC
Order of Merit am Samstag in die Turniere ein. Am Freitag treffen
die Top 16 noch nicht qualifizierten Spieler der Pro Tour Order of
Merit auf die Gewinner der Qualifier-Turniere (Tourcard Holder
Qualifier, East Europe Qualifier, Nordic & Baltic Qualifier, Host
Nation Qualifier). Die Sieger dieser 16 Spiele treffen in Runde 2
auf die topgesetzten Spieler.
Freitag – 1. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Samstag – 2. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Sonntag – Finaltag:
Nachmittags-Session: Achtelfinale
Abend-Session: Viertelfinale, Halbfinale & Finale
Gespielt wird bei jedem Turnier bis zum Halbfinale im Modus „Best
of 11 Legs“ (first to 6).
Im Halbfinale beträgt die Spieldistanz „Best of 13 Legs“, im Finale
wird nochmals auf „Best of 15 Legs“ erhöht.
Qualikriterien 2026:
Es sind 48 Spieler bei den Turnieren
teilnahmeberechtigt. Die Top 16 der PDC Order of Merit
qualifizieren sich fix für die 2. Runde am Samstag, alle anderen 32
Spieler steigen am Freitag in Runde 1 in das Turnier ein.
PDC Order of Merit:
Die Top 16 der PDC Order of Merit sind für den
Samstag (2. Turniertag) fix gesetzt.
Pro Tour Order of
Merit:
Die besten 16 noch nicht
qualifiziertenSpieler der Pro Tour Order of Merit
(Rangliste aller Players Championships und European Tour Turniere)
greifen am Freitag (1. Turniertag) ins Turnier ein.
Tourcardholder Qualifier:
10 Spieler haben die Chance, sich über den Tour
Card Holder Qualifier für das jeweilige PDC Europe Event zu
qualifizieren. Spielberechtigt sind alle Inhaber einer
Tourcard.
East Europe
Qualifier:
Bei jedem Event wird ein Spieler aus Eastern
Europe mit am Start sein.
Spielberechtigte Spieler
aus: Russland, Ukraine, Moldau, Weißrussland, Polen,
Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien,
Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Albanien,
Montenegro und Kosovo
Nordic & Baltic
Qualifier:
Bei jedem Turnier wird ein skandinavischer
Vertreter über ein Qualifikationsturnier im Rahmen der
Nordic & Baltic Tour ermittelt.
Spielberechtigte Spieler
aus: Färöer Inseln, Island, Norwegen, Dänemark, Schweden,
Finnland, Estland, Lettland und Litauen
Host Nation Qualifier:
Damit weitere Spieler aus dem Veranstalterland dabei sind, gibt es
bei jedem Turnier 4 Startplätze für Spieler aus
diesem Land.
Spielberechtigt
sind: Spieler mit der Staatsbürgerschaft des
Austragungslandes.
Seit 2025 dürfen Tourcardinhaber
einen Host Nation Qualifier ihrer Wahl spielen, für den sie
aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft des Austragungslandes
spielberechtigt wären.
Wie man an so einem Quali-Turnier teilnehmen kann, sowie die
genauen Spieltermine inkl. Meldeschluss usw., erfahrt ihr auf der
Homepage der PDC Europe unter www.pdc-europe.tv
Teilnehmer 2026:
Top 16 der PDC Tour Order of
Merit (gesetzte Spieler):
1. Luke Humphries *
1. Gian van Veen
3. Michael van Gerwen *
4. Jonny Clayton *
2. James Wade
3. Stephen Bunting
7. Gerwyn Price *
8. Josh Rock *
4. Danny Noppert
5. Ryan Searle
6. Chris Dobey
7. Nathan Aspinall
8. Ross Smith
9. Martin Schindler
10. Jermaine Wattimena
11. Mike De Decker
12. Wessel Nijman *
13. Damon Heta *
14. Luke Woodhouse *
15. Daryl Gurney *
16. Dave Chisnall *
Pro Tour OoM
Qualifier:
Dirk van Duijvenbode
Niko Springer
Niels Zonneveld
Krzysztof Ratajski
William O’Connor
Joe Cullen
Ryan Joyce
Kevin Doets
Andrew Gilding
Cameron Menzies
Karel Sedlacek
Tourcard Holder
Qualifier:
Alan Soutar
Max Hopp
Ricky Evans
Lukas Wenig
James Hurrell
Jeffrey de Zwaan
Ian White
Jimmy van Schie
Sebastian Bialecki
Justin Hood
Rob Cross *
Dimitri van den Bergh *
Richard Veenstra *
Christian Kist *
Cristo Reyes *
Eastern Europe
Qualifier:
Nandor Major
Nordic & Baltic
Qualifier:
Teemu Harju
Host Nation
Qualifier:
Paul Krohne
Marcel Hausotter
Daniel Klose
Jason Riedtke
* Luke Humphries, Michael van Gerwen, Jonny Clayton, Gerwyn Price
und Josh Rock hatten ihre Teilnahme abgesagt, dafür rückten Wessel
Nijman, Damon Heta, Luke Woodhouse, Daryl Gurney und Dave Chisnall
in die Seed-Positionen auf und Rob Cross, Dimitri van den Bergh,
Richard Veenstra, Christian Kist und Cristo Reyes ins
Teilnehmerfeld nach
Auslosung 2026:
Chris Dobey (6) – James
Hurrell/Sebastian Bialecki
Mike De Decker (11) – Ian White/Jimmy van Schie
Stephen Bunting (3) – Cameron Menzies/Rob Cross
Luke Woodhouse (14) – Andrew Gilding/Jeffrey de Zwaan
Nathan Aspinall (7) – Kevin Doets/Lukas Wenig
Jermaine Wattimena (10) – Justin Hood/Max Hopp
James Wade (2) – Niels Zonneveld/Richard Veenstra
Daryl Gurney (15) – Ricky Evans/Teemu Harju
Ryan Searle (5) – Dirk van Duijvenbode/Paul
Krohne
Wessel Nijman (12) – Krzysztof Ratajski/Daniel
Klose
Danny Noppert (4) – William O’Connor/Cristo Reyes
Damon Heta (13) – Karel Sedlacek/Jason Riedtke
Ross Smith (8) – Niko Springer/Nandor Major
Martin Schindler (9) – Ryan Joyce/Christian
Kist
Gian van Veen (1) – Alan Soutar/Dimitri van den Bergh
Dave Chisnall (16) – Joe Cullen/Marcel
Hausotter
Preisgeld 2026:
Ausgespielt werden insgesamt £230.000
pro Turnier, der Sieger geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32
vorqualifizierten Spieler über die PDC Order of Merit und Pro Tour
Order of Merit müssen ihr Auftaktspiel gewinnen, damit ihr
Preisgeld in die Ranglisten einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel
verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber
nicht in die große PDC Order of Merit
sowie die European Tour Order of Merit und
Pro Tour Order of Merit
ein.
Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000
Gesamt: £230.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in HD. Man
kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet
verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet
monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit
kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch
noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder
die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die
NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports
Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist
(kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält.
Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live
jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
Zudem werden die Baltic Sea Darts Open auf dem Sender DAZN Darts X
Pluto TV auf [Pluto TV] kostenlos übertragen.
Historie:
Die Baltic Sea Darts Open in der Merkur Ostseehalle in Kiel wurden 2023 zum ersten Mal ausgetragen und gehören seitdem zur European Tour. Gespielt wurde 2023 vom 24. bis 26. Februar, was damit den Auftakt in die neue European Tour Saison bedeutete. Nachdem in Kiel bereits zuvor eine Darts-Gala der PDC Europe erfolgreich gelaufen war, ging man nun in Norddeutschland den nächsten Schritt. Und gleich in der ersten Ausgabe waren mit Niko Springer, Lukas Wenig, Florian Hempel, Gabriel Clemens und Martin Schindler gleich fünf deutsche Teilnehmer mit am Start. Am Ende erreichte Martin Schindler als bester Deutscher das Viertelfinale. Dort musste sich „The Wall“ gegen den späteren Turniersieger Dave Chisnall mit 4:6 geschlagen geben. Später setzte sich Chisnall im Endspiel gegen Luke Humphries mit 8:5 durch und durfte über den Titel bei der Turnierprämiere jubeln. Zudem bezwang „Chizzy“ auf dem Weg zum Turniersieg Lewy Williams (6:2), Gerwyn Price (6:4) und im Halbfinale Jonny Clayton (7:5). Für Florian Hempel und Gabriel Clemens, die beide als Host Nation Player mit dabei waren, setzte es Auftaktniederlagen gegen Richard Veenstra bzw. Daryl Gurney. Besser machten es die beiden Host Nation Qualifier Niko Springer und Lukas Wenig. Springer bezwang zunächst den Niederländer Jermaine Wattimena, ehe er sich Weltmeister Michael Smith geschlagen geben musste. Lukas Wenig besiegte in seinem Erstrundenspiel einen schwachen Ryan Meikle, bevor das deutsch-deutsche Duell gegen Martin Schindler in Runde 2 verloren ging. In sein erstes European Tour Halbfinale zog „Heavy Metal“ Ryan Searle ein, überraschend im Viertelfinale fanden sich Steve Beaton und Keegan Brown wieder. Die größte Überraschung des Turniers war der Niederländer Martijn Dragt, der Ricky Evans und Rob Cross ausschalten konnte, ehe er von Searle im Achtelfinale gestoppt wurde.
Nach einer zufriedenstellenden Premiere kam es diesmal im Mai 2024 zur zweiten Auflage. Dort holte sich dann Rob Cross seinen zweiten European Tour Titel, indem er Luke Humphries im Finale mit 8:6 bezwang. „Cool Hand Luke“ sorgte im Endspiel zudem für einen 9-Darter. Aus deutscher Sicht erreichten Ricardo Pietreczko und Franz Rötzsch das Achtelfinale. 2025 gingen die Baltic Sea Darts Open in ihre dritte Ausgabe und bekamen mit Gerwyn Price den dritten unterschiedlichen Sieger, der das Endspiel mit 8:3 gegen Gary Anderson für sich entschied. Auch 2026 war das Event wieder Teil des Kalenders, in einem rein englischen Finale holte sich Luke Woodhouse gegen Ryan Joyce seinen Premierentitel.
Archiv:
Foto-Credit: Paul Targyik/PDC Europe
