91 Spieler haben sich am heutigen Qualifier um die letzten vier Tickets für die World Series of Darts Finals in Amsterdam bemüht. Diese gehen am Ende an Callan Rydz, Rob Cross, Kevin Doets und Karel Sedlacek. Für die 13 deutschsprachigen Teilnehmer war spätestens in der Runde der letzten 32 Endstation.
Rydz und Cross kommen durch
Mit Callan Rydz und Rob Cross haben sich zwei weitere Engländer für die World Series of Darts Finals qualifiziert. Rydz erwischte einen seiner starken Tage und besiegte zunächst Mervyn King mit einem 101er-Average mit 6:4, ehe er mit Stefan Bellmont (6:3) und Niko Springer (6:5) nacheinander zwei Spieler aus dem DACH-Raum aus dem Rennen nahm. Nach einem Whitewash über Rob Owen nahm er auch mit Daryl Gurney (6:2) klar die letzte Hürde und machte damit sein Debüt perfekt.
Ein Spiel weniger musste Rob Cross gewinnen, der an Position 5 gesetzte Mann aus Hastings fand gegen Carl Sneyd (6:0) und Brendan Dolan (6:2) einen angenehmen Einstieg, gegen Peter Wright musste er dann aber drei Matchdarts überleben. Im namhaften Finalduell gegen Dirk van Duijvenbode triumphierte „Voltage“ dann mit 6:3.
Doets mit Heimspiel, Sedlacek mit Debüt
Ein erneutes Heimspiel wird es für Kevin Doets geben. „Hawkeye“ besiegte zunächst Landsmann Dennie Olde Kalter mit 6:2 und durfte sich dann bei Ricky Evans bedanken, der zwei Matchdarts verpasste. Gegen Andrew Gilding und Maik Kuivenhoven führten dann zwei 6:3-Erfolge ins Ziel. Völlig verdient war die Qualifikation derweil für Karel Sedlacek, der in drei seiner fünf Spiele dreistellige Averages produzierte. Dennoch war es gegen Bradley Brooks (6:4) und Jimmy van Schie (6:5) zunächst eng, Ryan Meikle (6:3) und Charlie Manby (6:1) waren weit von einem Sieg entfernt. Ein 105er-Average im Entscheidungsspiel gegen Owen Bates führte dann zu einem 6:4-Sieg und seinem Debüt in Amsterdam.
Springer und Grüllich verlieren in Runde 3
Als beste deutsche Spieler des Qualifiers schieden Niko Springer und Dominik Grüllich unter den letzten 32 aus. Springer lieferte zunächst einen 102er-Average und vergönnte Tyler Thorpe damit keinen Leggewinn, gegen Callan Rydz waren es dann gute zehn Punkte weniger und das Match dementsprechend enger. Nach 3:5-Rückstand schaffte es der „Meenzer Bub“ in 15 und 18 Darts noch in den Decider, hier reichte Rydz dann ein 17-Darter, Springer vergab mindestens einen Matchdart. Dominik Grüllich hatte zum Auftakt gegen Adam Paxton mit 6:1 überhaupt keine Mühe und bog dann einen 2:5-Rückstand gegen Stefaan Henderyck noch um. Gegen Daryl Gurney war das Defizit mit 1:4 ähnlich groß und der Nordire ließ sich mit einem 122er-Finish zum 6:3-Sieg nicht lange bitten.
Schindler, Pietreczko und Clemens streichen früh die Segel
Martin Schindler ging als Nr. 2 der Setzliste in diesen Qualifier und machte gegen Madars Razma eigentlich kein schlechtes Spiel. Seine Legs gewann der gebürtige Strausberger in zweimal 12 und 11 Darts, verpasste aber zu viele Doppel und unterlag somit mit 3:6. Ricardo Pietreczko ging als Nr. 13 an den Start, war aber ebenfalls mit 3:6 gegen Raymond van Barneveld auf verlorenem Posten. In der Runde der letzten 64 verloren auch Lukas Wenig (2:6 gegen Owen Bates) und Leon Weber (3:6 gegen Michael Smith), Gabriel Clemens musste sich nach einem 6:4 über Arno Merk über die volle Distanz gegen Justin Hood geschlagen geben. Yorick Hofkens fing sich gegen Ricky Evans einen Whitewash ein, zuvor gab es immerhin einen Comeback-Sieg über Kai Gotthardt. Auch der Schweizer Stefan Bellmont ging nach einem 6:1-Auftaktsieg über Samuel Price nach einem 3:6 gegen Callan Rydz in dieser Runde raus.
Vier Deutsche und Suljovic verzichten auf Start
Unter den letzten 128 unterlag Marvin Kraft gegen Tom Bissell mit 4:6, kämpfte sich aber nach 0:4-Rückstand noch zurück und vergab Darts für den Decider. Während Kai Gotthardt einen 4:1-Vorsprung gegen Yorick Hofkens aus der Hand gab, verlor Arno Merk das weitere deutsche Erstrundenduell gegen Gabriel Clemens mit 4:6. Der Österreicher Rusty-Jake Rodriguez war mit einem 76er-Average beim 1:6 gegen Jeffrey de Zwaan chancenlos.
Aus deutscher Sicht waren Max Hopp, Pascal Rupprecht, Maximilian Czerwinski und Matthias Ehlers nicht am Start, auch der Österreicher Mensur Suljovic nahm nicht am Qualifier teil. Ebenso verzichteten u.a. Ryan Joyce, Cameron Menzies, Joe Cullen und Dimitri van den Bergh. Jermaine Wattimena war ebenfalls nicht im Draw, da „The Machine Gun“ allerdings der beste noch nicht qualifizierte Spieler in der PDC Order of Merit ist, lässt dies vermuten, dass einer aus dem Quartett Gary Anderson, Ryan Searle, Wessel Nijman und Chris Dobey freiwillig auf Amsterdam verzichtet.
Wie geht es bei der PDC weiter?
Morgen findet in Leicester das 27. Players Championship des Jahres statt. PDC.TV überträgt das Geschehen auf vier Boards live.
World Series Finals Qualifier:
Montag, 24. August, Mattioli Arena – Leicester
1. Runde:
Rob Owen 6-5 Tytus Kanik
Callan Rydz 6-4 Mervyn King
Stefan Bellmont 6-1 Samuel Price (84,60 –
81,28)
Tom Bissell 6-4 Marvin Kraft (98,22 –
97,84)
Richard Veenstra 6-4 Adam Lipscombe
Stefaan Henderyck 6-5 Ian White
Dominik Grüllich 6-1 Adam Paxton (93,95 –
84,47)
Tom Sykes 6-2 Sietse Lap
Wesley Plaisier 6-1 Tavis Dudeney
James Hurrell 6-5 Cor Dekker
Jeffrey De Zwaan 6-1 Rusty-Jake Rodriguez
(78,99 – 76,32)
Oskar Lukasiak 6-4 Chris Landman
Jeffrey De Graaf 6-3 Stephen Rosney
Thomas Lovely 6-2 Filip Bereza
Adam Gawlas 6-3 Beau Greaves
Maik Kuivenhoven 6-3 Marvin van Velzen
Sebastian Bialecki 6-5 Alexander Merkx
Darryl Pilgrim 6-2 Niall Culleton
Ricky Evans 6-1 Nick Kenny
Yorick Hofkens 6-5 Kai Gotthardt
(81,74 – 92,05)
Owen Bates 6-4 Thibault Tricole
Justin Hood 6-3 Kim Huybrechts
Gabriel Clemens 6-4 Arno Merk
(93,89 – 86,06)
Karel Sedlacek 6-4 Bradley Brooks
Jimmy van Schie 6-5 Mickey Mansell
Christian Kist 6-4 Scott Williams
Charlie Manby 6-3 Martin Lukeman
2. Runde:
Luke Woodhouse 6-1 Andy Boulton
Rob Owen 6-5 Cam Crabtree
Niko Springer 6-0 Tyler Thorpe
(102,48 – 99,26)
Callan Rydz 6-3 Stefan Bellmont (90,94 –
85,57)
Benjamin Pratnemer 6-5 Dave Chisnall
Tom Bissell 6-4 Richard Veenstra
Daryl Gurney 6-5 Jeffrey Sparidaans
Dominik Grüllich 6-5 Stefaan Henderyck (91,02
– 88,41)
Dirk van Duijvenbode 6-4 David Sharp
Mario Vandenbogaerde 6-2 Tom Sykes
Raymond van Barneveld 6-3 Ricardo Pietreczko
(92,39 – 86,44)
James Hurrell 6-4 Wesley Plaisier
Rob Cross 6-0 Carl Sneyd
Brendan Dolan 6-2 Jeffrey De Zwaan
Peter Wright 6-5 Shane McGuirk
Jeffrey De Graaf 6-3 Oskar Lukasiak
Madars Razma 6-3 Martin Schindler (96,69 –
99,94)
Keane Barry 6-3 Thomas Lovely
Niels Zonneveld 6-4 Cristo Reyes
Maik Kuivenhoven 6-4 Adam Gawlas
Andrew Gilding 6-3 Jurjen van der Velde
Sebastian Bialecki 6-1 Darryl Pilgrim
Kevin Doets 6-2 Dennie Olde Kalter
Ricky Evans 6-0 Yorick Hofkens (89,29 –
83,09)
Krzysztof Ratajski 6-0 Greg Ritchie
Owen Bates 6-2 Lukas Wenig (92,40 –
91,51)
Michael Smith 6-3 Leon Weber (84,00 –
67,42)
Justin Hood 6-5 Gabriel Clemens (99,42 –
93,46)
Ryan Meikle 6-3 Mike De Decker
Karel Sedlacek 6-5 Jimmy van Schie
Darius Labanauskas 6-3 Ritchie Edhouse
Charlie Manby 6-5 Christian Kist
Letzte 32:
Rob Owen 6-5 Luke Woodhouse
Callan Rydz 6-5 Niko Springer (97,94 –
91,91)
Benjamin Pratnemer 6-5 Tom Bissell
Daryl Gurney 6-3 Dominik Grüllich (92,70 –
84,98)
Dirk van Duijvenbode 6-3 Mario Vandenbogaerde
Raymond van Barneveld 6-5 James Hurrell
Rob Cross 6-2 Brendan Dolan
Peter Wright 6-4 Jeffrey de Graaf
Keane Barry 6-0 Madars Razma
Maik Kuivenhoven 6-5 Niels Zonneveld
Andrew Gilding 6-3 Sebastian Bialecki
Kevin Doets 6-5 Ricky Evans
Owen Bates 6-4 Krzysztof Ratajski
Justin Hood 6-5 Michael Smith
Karel Sedlacek 6-3 Ryan Meikle
Charlie Manby 6-2 Darius Labanauskas
Letzte 16:
Callan Rydz 6-0 Rob Owen
Daryl Gurney 6-2 Benjamin Pratnemer
Dirk van Duijvenbode 6-3 Raymond van Barneveld
Rob Cross 6-5 Peter Wright
Maik Kuivenhoven 6-2 Keane Barry
Kevin Doets 6-3 Andrew Gilding
Owen Bates 6-4 Justin Hood
Karel Sedlacek 6-1 Charlie Manby
Finalrunde:
Callan Rydz 6-2 Daryl Gurney
(98,95 – 93,47)
Rob Cross 6-3 Dirk van Duijvenbode (98,41 – 91,45)
Kevin Doets 6-3 Maik Kuivenhoven (91,77 – 93,29)
Karel Sedlacek 6-4 Kevin Doets (105,22 –
97,93)
Qualifizierte Spieler World Series Finals 2026:
Gesetzte Spieler:
1. Michael
van Gerwen
2. Gerwyn Price
3. Luke Littler
4. Luke Humphries
5. Gian van Veen
6. Jonny Clayton
7. James Wade
8. Stephen Bunting
Weitere World Series OoM Qualifier:
Nathan
Aspinall
Brody Klinge
Josh Rock
Damon Heta
Raymond Smith
Danny Noppert
Adam Leek
Man Lok Leung
Jim Long
Viktor Tingström
Ross Smith
Ben Robb
Motomu Sakai
Simon Whitlock
Lourence Ilagan
Alexis Toylo
PDC OoM Qualifier:
Gary Anderson
Ryan Searle
Wessel Nijman
Chris Dobey
World Series Qualifier:
Callan Rydz
Rob Cross
Kevin Doets
Karel Sedlacek
Preisgeld World Series Finals 2026:
Sieger: £80.000
Runner-Up: £40.000
Halbfinale: £25.000
Viertelfinale: £17.500
Letzte 16: £10.000
Letzte 32: £5.000
Gesamt: £400.000
Da die World Series Finals ein Einladungsturnier sind, zählt das
Preisgeld NICHT für die PDC Order of
Merit.
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in
HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und
Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo
kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo
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Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €),
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In 2026 überträgt auch Sport1 wieder die World
Series of Darts Finals.
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