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Players Championship: Wade gewinnt, Hopp erreicht Achtelfinale

Samstag, 6. April 2019 19:15 - Dart News von dartn.de

James Wade gewinnt Players Cmapionship 9 2019 gegen Michael Smith

Nach zwei Wochenenden auf der European Tour ging es heute mit dem 9. Players Championship in Barnsley weiter. Und am heutigen Tag sollte es dann am Ende James Wade sein, der erstmals seit 2015 wieder eine Players Championship gewinnen konnte. Im Finale setzte er sich an seinem Geburtstag souverän gegen den "Bullyboy" Michael Smith durch, dem an Ende etwas die Puste ausgegangen war. Max Hopp erreichte als bester deutscher Spieler das Achtelfinale.

James Wade mit erstem PC Titel seit 2015

Am Ende des Tages war es der Engländer James Wade, der seinen ersten Players Championship Titel seit 2015 einfahren konnte und sich damit selbst sein schönstes Geburtstagsgeschenk machen konnte. Zuvor konnte sich "The Machine" sowohl im Viertelfinale als auch im Halbfinale erst jeweils in einem "Last Leg Decider" zuerst gegen Adrian Lewis und anschließend gegen Scott Baker durchsetzen, sein Finalgegner konnte auch nur knapp im Achtelfinale mit 6:5 gegen Dave Chisnall die Oberhand behalten, bevor er danach ebenfalls nur knapp Ian White mit 6:4 und Steve West im Halbfinale mit 7:5 bezwang. Im Finale ging dem "Bullyboy" dann jedoch ein wenig die Puste aus, Wade startete brillant mit einem 12 Dart Break inklusive zwei 180ern in das Spiel und sicherte sich danach seinen Anwurf ohne Druck in 18 Darts, bevor Smith in 16 Darts sein erstes Leg notieren ließ. In 2 x 15 Darts machte Wade auch die kommenden zwei Legs klar, bevor sich Smith nach 9 Darts auf 36 Punkte Rest stellte, welche er dann auch nach 18 Darts auf null bringen konnte. Diese zwei Legs sollten jedoch die letzten Legs gewesen sein, welche Smith in diesem Finale für sich entscheiden konnte. In 17, 14, 12 und 14 Darts sicherte sich Wade wieder einen Pro Tour Titel, ohne dass er seinem Gegner noch eine einzige Chance auf die Doppelfelder zugestanden hat.

Bei seinem Comeback auf der Pro Tour unterlag Corey Cadby in der zweiten Runde gegen Vincent van der Voort. Einen 9-Darter warf Mark McGeeney in der ersten Runde gegen Adam Hunt, viele gesetzte Spieler wie Peter Wright, Simon Whitlock oder Rob Cross scheiterten früh. Mit Michael van Gerwen, Gary Anderson, Daryl Gurney und Gerwyn Price waren einige große Namen gar nicht erst am Start.

Hopp bis ins Achtelfinale

Bis ins Achtelfinale ging es am heutigen Samstag für Max Hopp, der damit bester deutschsprachiger Akteur war. Zwei Matchdarts überlebte Hopp in seinem Auftaktspiel gegen Jonathan Worsley, am Ende reichte es zu einem 6:5-Sieg im Decider. Hopp lag zunächst mit 1:3 zurück, kämpfte sich aber in die Partie zurück. Im zehnten Leg ließ Worsley dann zwei Matchdarts liegen, Hopp kam nochmal mit einem blauen Auge davon und mit eigenem Anwurf kam der "Maximiser" über die Ziellinie. In seinem zweiten Match konnte sich Hopp leicht steigern und bezwang den gefährlichen Nordiren Gavin Garlin mit 6:3. Die Anfangsphase der Partie war von vielen Breaks geprägt, nach dem Ausgleich zum 3:3 gewann Deutschlands Bester allerdings drei Legs in Serie und zog so ins Boardfinale ein.

In einem seiner besten Spielen überhaupt besiegte Hopp dann im Boardfinale Glen Durrant mit 6:3. Hopp gewann die ersten drei Legs in 11, 13 und 14 Darts, nach einem 12-Darter von Durrant spielte der Idsteiner zwei 11-Darter und lag im Average bei über 120 Punkten. Durrant gab sich nicht geschlagen und machte nochmal Druck, doch Hopp checkte 68 Punkte in drei Darts zum Sieg. Es folgte einer vermeidbare Niederlage im Decider gegen Scott Baker. Hopp fand eigentlich gut rein und führte schnell mit 3:1, ließ dann aber etwas nach und Baker gewann vier Legs in Folge. Der ehemalige Jugendweltmeister breakte aber nochmal in 12 Darts und brachte das Spiel nach einem Hold in den Decider. Dort legte Baker stark vor, Hopp hielt aber mit und bekam nach verpassten Matchdarts seines Gegners Chancen zum Sieg, ihm reichten dann aber sechs Darts nicht, um 74 Punkte auf null zu bringen und "The Mod" traf schlussendlich die D2 zum Sieg.

Aspinall stoppt Clemens

An einem namhaft stark besetzten Board bekam es Gabriel Clemens in Runde 1 mit dem jungen Niederländer Geert Nentjes zu tun. In einem Spiel mit vielen Aufs und Abs siegte die deutsche Nummer drei am Ende mit 6:4. Clemens lag zunächst mit 1:3 zurück, profitierte im Anschluss aber von einigen verpassten Doppeln seines Gegners, die ihm in die Partie zurückholten. Zum Ende hin steigerte sich der Saarländer und spielte einen 11-Darter zum 6:4-Endstand. Folgend stand das Spiel gegen Gary Eastwood an, der zuvor Raymond van Barneveld ausschaltete. In einem vom Niveau her sehr schwachen Spiel stand am Ende ein 6:2-Sieg für Clemens zu Buche, ein 76er-Average ließ allerdings noch viel Luft nach oben. Der "German Giant" steigerte sich dann zwar deutlich im nächsten Spiel, musste aber anerkennen, dass Nathan Aspinall sich in einer wahnsinnig guten Form befindet. Die drei ersten Legs gehörten Aspinall, Clemens fightete sich zurück, konnte aber nicht ausgleichen und "The Asp" schaltete nochmal einen Gang höher und siegte mit 6:2.

Marijanovic gewinnt deutsches Duell

Robert Marijanovic hat das deutsche Erstrundenduell gegen Martin Schindler mit 6:5 für sich entschieden. Schindler kam besser in die Partie und schnappte sich die ersten beiden Legs, doch danach ging nicht mehr viel beim Strausberger und Marijanovic gewann fünf Legs in Serie. Schindler brachte das Spiel in zweimal 14 und 17 Darts zwar in den Decider, doch mit den Darts holte sich der "Robstar" in 16 Darts den Sieg. Das Aus für Marijanovic kam dann in Runde 2 gegen den Niederländer Niels Zonneveld. Zonneveld legte einen Traumstart hin und gewann die vier ersten Legs des Spiels, anschließend fans Marijanovic zwar besser in die Partie, konnte das Spiel aber nicht drehen und unterlag deutlich mit 2:6.

Suljovic mit frühem Aus

Ein frühes Ende nahm das Turnier für Mensur Suljovic, der einem stark aufspielenden Ross Smith mit 3:6 unterlag. Smith legte einen Traumstart hin und gewann die ersten vier Legs, Suljovic verkürzte zwar schnell auf 2:4, doch der "Smudger" ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und spielte das Match souverän nach Hause, mit einem Average von am Ende über 100 Punkten.

Lerchbacher gibt Führung aus der Hand

Eine bittere Erstrundenniederlage gab es für Zoran Lerchbacher, der trotz 5:3-Führung seinen Gegner Arron Monk nicht bezwingen konnte. Nach ausgeglichenem Beginn konnte Lerchbacher auf 5:3 davonziehen und sah wie der sichere Sieger aus. Der Steirer konnte die Begegnung aber nicht zumachen, vergab Matchdarts und "Mad Monk" triumphierte im Decider.

Bunse und Rodriguez ohne Preisgeld

Eine gute Leistung reichte Christian Bunse nicht, um Matthew Edgar zu bezwingen. Edgar spielte einen Average von 103 Punkten und behielt mit 6:2 die Oberhand. Bunse gewann seine beiden Legs in 15 und 14 Darts, konnte aber gegen die starke Performance von "Prime Time" insgesamt nichts entgegensetzen. Für Rowby-John Rodriguez war bei seiner 5:6-Niederlage gegen Joe Murnan mehr drin, ein 81er-Average ist aber am Ende zu wenig. Zwar konnte "Little John" einen 3:5-Rückstand noch korrigieren, im Decider behielt Murnan in 15 Darts aber die Nerven.

 

An gleicher Ort und Stelle findet dann morgen das nächste Players Championship Turnier statt. PDC-TV HD überträgt wie gewohnt live.

 

Players Championship 2019 Nr. 9:

Samstag, 06. April, Metrodome - Barnsley (ENG)

1. Runde:

Board 1
Ian White (1) 6-4 Brendan Dolan
Luke Humphries 6-4 Alan Norris
Mickey Mansell (32) 6-5 Kevin Burness
Dimitri van den Bergh 6-4 David Pallett

Board 2
Mervyn King (16) 6-5 Ryan Harrington
Vincent van der Meer 6-4 Tytus Kanik
Ryan Searle 6-5 Stephen Bunting (17)
Devon Petersen 6-3 Robert Thornton

Board 3
Michael Smith (8) 6-1 Marko Kantele
Dave Prins 6-4 Luke Woodhouse
Josh Payne (25) 6-4 Tony Newell
José Justicia 6-4 Adrian Gray

Board 4
Dave Chisnall (9) 6-0 Mike van Duivenbode
Harry Ward 6-2 Davy van Baelen
Kyle Anderson (24) 6-4 Matt Clark
Matthew Edgar 6-2 Christian Bunse (103,2 - 95,8)

Board 5
Jamie Hughes 6-4 Peter Wright (5)
Nathan Aspinall 6-5 Boris Koltsov
Gabriel Clemens (28) 6-4 Geert Nentjes (93,3 - 87,6)
Gary Eastwood 6-4 Raymond van Barneveld

Board 6
Ricky Evans (12) 6-5 Andy Boulton
Mark Dudbridge 6-3 Eddie Dootson
Steve West (21) 6-2 Simon Stevenson
Mark McGeeney 6-3 Adam Hunt - McGeeney mit einem 9-Darter

Board 7
Ross Smith 6-3 Mensur Suljovic (4) (100,9 - 99,1)
John Michael 6-4 Ronny Huybrechts
Robert Marijanovic 6-5 Martin Schindler (29) (81,2 - 91,0)
Niels Zonneveld 6-4 Michael Barnard

Board 8
Justin Pipe 6-5 Darren Webster (13)
Jelle Klaasen 6-5 Ryan Meikle
Steve Beaton (20) 6-0 Madars Razma
Richard North 6-3 Ryan Joyce

Board 9
Adrian Lewis (2) 6-1 Nathan Rafferty
Jamie Bain 6-5 Robert Owen
Ted Evetts 6-4 Keegan Brown (31)
Bradley Brooks 6-1 Mark Wilson

Board 10
Kirk Shepherd 6-5 Simon Whitlock (15)
Carl Wilkinson 6-5 Conan Whitehead
Danny Noppert (18) 6-5 Maik Kuivenhoven
Chris Dobey 6-5 Stephen Burton

Board 11
James Wade (7) 6-3 Mark Webster
Christian Kist 6-4 Vincent Kamphuis
Peter Hudson 6-4 Jeffrey de Zwaan (26)
Mario Robbe 6-2 Jamie Lewis

Board 12
Joe Cullen (10) 6-5 Darius Labanauskas
Arron Monk 6-5 Zoran Lerchbacher (92,8 - 94,5)
Steve Lennon (23) 6-4 Ritchie Edhouse
Yordi Meeuwisse 6-3 Ron Meulenkamp

Board 13
Scott Baker 6-3 Jonny Clayton (6)
Toni Alcinas 6-3 Nathan Derry
John Henderson (27) 6-4 William O'Connor
Wayne Jones 6-4 Barrie Bates

Board 14
Max Hopp (11) 6-5 Jonathan Worsley (89,5 - 86,3)
Gavin Carlin 6-3 Dawson Murschell
Glen Durrant 6-4 Krzysztof Ratajski (22)
Joe Murnan 6-4 Rowby-John Rodriguez (84,9 - 81,0)

Board 15
Rob Cross (3) 6-1 George Killington
José de Sousa 6-4 Cristo Reyes
Vincent van der Voort (30) 6-2 Terry Temple
Corey Cadby 6-5 James Richardson

Board 16
Jermaine Wattimena (14) 6-5 Dirk van Duijvenbode
Alan Tabern 6-2 Benito van de Pas
Kim Huybrechts 6-3 James Wilson (19)
Jan Dekker 6-4 Reece Robinson

2. Runde:

Ian White 6-5 Luke Humphries
Mickey Mansell 6-4 Dimitri van den Bergh
Vincent van der Meer 6-2 Mervyn King
Ryan Searle 6-4 Devon Petersen
Michael Smith 6-1 Dave Prins
José Justicia 6-5 Josh Payne
Dave Chisnall 6-3 Harry Ward
Matthew Edgar 6-1 Kyle Anderson
Nathan Aspinall 6-5 Jamie Hughes
Gabriel Clemens 6-2 Gary Eastwood (76,1 - 71,4)
Ricky Evans 6-4 Mark Dudbridge
Steve West 6-2 Mark McGeeney
Ross Smith 6-3 John Michael
Niels Zonneveld 6-2 Robert Marijanovic (91,0 - 79,2)
Justin Pipe 6-3 Jelle Klaasen
Steve Beaton 6-3 Richard North
Adrian Lewis 6-2 Jamie Bain
Ted Evetts 6-5 Bradley Brooks
Kirk Shepherd 6-3 Carl Wilkinson
Danny Noppert 6-5 Chris Dobey
James Wade 6-2 Christian Kist
Peter Hudson 6-5 Mario Robbe
Arron Monk 6-5 Joe Cullen
Steve Lennon 6-2 Yordi Meeuwisse
Scott Baker 6-4 Toni Alcinas
John Henderson 6-4 Wayne Jones
Max Hopp 6-3 Gavin Carlin (92,6 - 91,4)
Glen Durrant 6-4 Joe Murnan
José de Sousa 6-2 Rob Cross
Vincent van der Voort 6-2 Corey Cadby
Jermaine Wattimena 6-4 Alan Tabern
Kim Huybrechts 6-1 Jan Dekker
Verlierer: £500

3. Runde (Boardfinals):

Ian White 6-1 Mickey Mansell
Ryan Searle 6-4 Vincent van der Meer
Michael Smith 6-3 José Justicia
Dave Chisnall 6-4 Matthew Edgar
Nathan Aspinall 6-2 Gabriel Clemens (101,0 - 96,9)
Steve West 6-3 Ricky Evans
Ross Smith 6-1 Niels Zonneveld
Steve Beaton 6-2 Justin Pipe
Adrian Lewis 6-5 Ted Evetts
Danny Noppert 6-3 Kirk Shepherd
James Wade 6-0 Peter Hudson
Arron Monk 6-3 Steve Lennon
Scott Baker 6-3 John Henderson
Max Hopp 6-3 Glen Durrant (110,5 - 102,7)
José de Sousa 6-3 Vincent van der Voort
Kim Huybrechs 6-5 Jermaine Wattimena
Verlierer: £1.000

Achtelfinale:

Ian White 6-4 Ryan Searle (97,5 - 92,3)
Michael Smith 6-5 Dave Chisnall (102,5 - 104,5)
Steve West 6-5 Nathan Aspinall (100,7 - 95,3)
Steve Beaton 6-2 Ross Smith (92,7 - 89,2)
Adrian Lewis 6-5 Danny Noppert (102,0 - 102,4)
James Wade 6-3 Arron Monk (103,5 - 92,1)
Scott Baker 6-5 Max Hopp (92,2 - 91,1)
José de Sousa 6-2 Kim Huybrechts (95,6 - 87,8)
Verlierer: £1.500

Viertelfinale:

Michael Smith 6-4 Ian White (91,6 - 90,6)
Steve West 6-5 Steve Beaton (95,7 - 88,3)
James Wade 6-5 Adrian Lewis (99,5 - 103,3)
Scott Baker 6-5 José de Sousa (93,4 - 94,1)
Verlierer: £2.250

Halbfinale:

Michael Smith 7-5 Steve West (107,3 - 105,2)
James Wade 7-6 Scott Baker (93,4 - 93,5)
Verlierer: £3.000

Finale:

James Wade 8-2 Michael Smith (98,0 - 84,1)
Sieger: £10.000
Runner-Up: £6.000

 

Weitere Informationen:

Bei den Players Championship Turnieren wird wichtiges Preisgeld sowohl für die große PDC Order of Merit, also die Dart-Weltrangliste, als auch für die Pro Tour Order of Merit und die separate Players Championship Order of Merit ausgespielt. Über diese Ranglisten qualifizieren sich die Spieler für die großen Major-Turniere, die im TV übertragen werden.

Preisgeld Players Championships 2019:
Sieger: £10.000
Runner-Up: £6.000
Halbfinale: £3.000
Viertelfinale: £2.250
Achtelfinale: £1.500
Letzte 32: £1.000
Letzte 64: £500

Gesamt: £75.000

Übertragungen:
Wie immer werden diese "kleineren" Players Championship Turniere nicht im TV übertragen, weder in Großbritannien noch in Deutschland. Es gibt aber die Möglichkeit, jeweils zwei Boards über den offiziellen Livestream, PDC-TV HD zu verfolgen. Dort kann man auch speziell sogenannte "Weekend Passes" buchen.

Zudem kann man nun auch alle Spiele aller Boards im Livescorer auf der Seite Dartconnect verfolgen.

Modus:
Spiele bis zum Halbfinale: Best of 11 Legs
Halbfinale: Best of 13 Legs
Finale: Best of 15 Legs

Weitere Informationen:

Alle weiteren Infos zur ProTour gibt es auf der [Turnierseite]
Diskussionen zum Turnier gibt's in unserem [Forum]

Foto-Credit: Lawrence Lustig/PDC

[mvdb/pe]

Quelle: PDC - www.pdc.tv

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