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Winmau World Masters: Nijman gelingt Revanche gegen Clemens

120 Spieler versuchten sich am heutigen Mittwoch für das Hauptfeld des Winmau World Masters 2026 zu qualifizieren. Als bester Deutscher verlor Gabriel Clemens das entscheidende Spiel gegen Wessel Nijman, der sich damit auch für die Niederlage bei der WM revanchierte. Mit Jimmy van Schie und Niels Zonneveld schafften zwei weitere Niederländer den Sprung ins Hauptfeld, große Namen wie Michael Smith oder Peter Wright blieben auf der Strecke.

120 Spieler versuchten sich am heutigen Mittwoch für das Hauptfeld des Winmau World Masters 2026 zu qualifizieren. Als bester Deutscher verlor Gabriel Clemens das entscheidende Spiel gegen Wessel Nijman, der sich damit auch für die Niederlage bei der WM revanchierte. Mit Jimmy van Schie und Niels Zonneveld schafften zwei weitere Niederländer den Sprung ins Hauptfeld, große Namen wie Michael Smith oder Peter Wright blieben auf der Strecke.

Nijman revanchiert sich bei Clemens

Es wäre die vierte Teilnahme am Masters gewesen für Gabriel Clemens, doch Wessel Nijman revanchierte sich beim 3:1-Sieg im entscheidenden Spiel des Qualifiers mit einem 105er-Average für seine Niederlage bei der letzten WM. Das Match begann wie im Ally Pally, Nijman verpasste einige Doppel und Clemens profitierte. Doch der „German Giant“ vergab im zweiten Leg ganze sechs Setdarts und Nijman holte sich mit einem 164er-Finish ein Leg später den ersten Satz. Auch 84 Punkte nullte Nijman, Clemens antwortete aber stark per 128er-Check und glich in 14 Darts zum 1:1 in den Sätzen aus. 13 und 15 Darts benötigte Nijman dann im dritten Satz, der im vierten Durchgang erst 121 ausknipste und dann auch noch 83 Punkte auf dem Bullseye für seine Masters-Premiere checkte. Zuvor schaltete der Niederländer mit Niko Springer und Stefan Bellmont bereits zwei deutschsprachige Spieler aus und gab dabei keinen Satz ab.

Zwei WDF-Weltmeister qualifiziert

Neben Wessel Nijman haben es mit Jimmy van Schie und Niels Zonneveld zwei weitere Niederländer ins Hauptfeld geschafft. Zonneveld bezwang hierfür Jesus Salate (3:0), Henry Coates (3:1) und Kim Huybrechts (3:1), van Schie überstand zunächst in seiner Vorrundengruppe gegen Landsmann Chris Landman Matchdarts und bezwang auch Tytus Kanik, in der KO-Phase ließ er Ritchie Edhouse (3:1), Richard Veenstra (3:2) und Scott Williams (3:1) hinter sich. Komplett makellos präsentierte sich der gebürtige Niederländer Jeffrey de Graaf, der gegen Wesley Plaisier, Rhys Griffin und Jack Tweddell keinen Satz abgab.

Mit Shane McGuirk schaffte es auch der WDF-Weltmeister von 2024 in das 32er-Feld. Der Ire gewann seine Gruppe mit Niall Culleton und Stefaan Henderyck, ehe in der KO-Runde Cameron Menzies (3:1), Keane Barry (3:2) und Scott Waites (3:1) bezwungen wurden. Das englische Kontingent ansteigen lassen James Hurrell und Connor Scutt. Hurrell gab gegen Kai Gotthardt keinen Satz ab, ließ mit einem 111er-Average gegen Joe Cullen nur einen Leggewinn seines Gegners zu und fixierte seine Hauptfeldteilnahme durch einen 3:1-Erfolg über Alan Soutar, der zuvor Beau Greaves ausschaltete. Scutt musste gegen Max Hopp und Jeffrey de Zwaan über die volle Distanz, ehe ein 100er-Average für Graham Hall zu viel war. Komplettiert wird das Feld durch den Letten Madars Razma, der sich von Cor Dekker (3:1), Kevin Doets (3:2) und Krzysztof Ratajski (3:1) nicht aufhalten ließ.

Runde der letzten 64 wird Deutschen zum Verhängnis

Die Runde der letzten 64 wurde dem Großteil der deutschen Akteure heute zum Verhängnis. Während sich Niko Springer mit 3:1 gegen Pascal Rupprecht sowie Gabriel Clemens mit 3:2 gegen Dominik Grüllich in zwei rein deutschen Duellen durchsetzten, blieben alle weiteren deutschsprachigen Spieler in dieser Runde auf der Strecke. Lukas Wenig unterlag nach gewonnenem ersten Satz gegen Keane Barry mit 1:3, Kai Gotthardt war gegen einen gut aufgelegten James Hurrell mit 0:3 auf verlorenem Posten. Über die volle Distanz von fünf Satzen mussten sich Ricardo Pietreczko (gegen Jeffrey de Zwaan) und Max Hopp (gegen Connor Scutt) geschlagen geben. Auch der Österreicher Mensur Suljovic verlor sein erstes Spiel gegen Mario Vandenbogaerde mit 1:3, der Schweizer Stefan Bellmont konnte gegen Wessel Nijman nicht mithalten. Nach ihrem ersten Spiel war u.a. für Michael Smith, Peter Wright und Cameron Menzies Schluss. Dirk van Duijvenbode verlor gegen Beau Greaves mit 1:3, Bradley Brooks reichte ein 109er-Average gegen Alan Soutar nicht zum Sieg.

Positive Bilanz der Deutschen in der Gruppenphase

Fünf der neun Deutschen, die in der Gruppenphase starten mussten, hatten diese auch überstanden. Max Hopp gewann seine beiden Spiele gegen Jenson Walker und Samuel Price (140er-Checkout zum Match) jeweils mit 3:1, Kai Gotthardt löste zunächst die Aufgabe Jeffrey Sparidaans mit 3:2 und machte den Gruppensieg durch ein 3:1 gegen Adam Lipscombe perfekt. Dominik Grüllich gewann zunächst gegen Jamai van den Herik mit 3:0, der Niederländer sorgte dafür für einen 9-Darter. Gegen Darius Labanauskas überstand der 23-jährige zunächst Matchdarts, checkte dann aber 135 Punkte zum Sieg. Direkte KO-Duelle in ihren 2er-Gruppen entschieden Lukas Wenig (3:0 gegen Pero Ljubic) und Pascal Rupprecht (3:1 gegen Karel Sedlacek) für sich. Mit einem Average von 103,62 sorgte „Luu“ auch für den höchsten Schnitt in der Gruppenphase. Der Schweizer Stefan Bellmont stieg aus seiner Gruppe mit Archie Self und Greg Ritchie ebenfalls in die KO-Runde auf.

Ärgerlich war das Ausscheiden von Arno Merk. Gegen Graham Hall verpasste der amtierende Super League Sieger zu viele Doppel und verlor schlussendlich mit 2:3, da half auch der 3:2-Sieg gegen Viktor Tingström nicht mehr. Leon Weber verlor beide seiner Spiele in der schweren Gruppe gegen Charlie Manby und Andreas Harrysson, auch die Debütanten Yorick Hofkens (gegen Cristo Reyes und Cor Dekker) und Marvin Kraft (gegen Cam Crabtree) blieben ohne Sieg. Der Österreicher Rusty-Jake Rodriguez löste die Aufgabe Nicholai Bado klar mit 3:0, unterlag aber im Entscheidungsspiel gegen Danny van Trijp mit 2:3. Weitere Spieler, die die Gruppenphase nicht überstanden, waren z.B. Mervyn King, Fallon Sherrock und Lisa Ashton.

Wie geht es beim Winmau World Masters weiter?

Am morgigen Donnerstag steigen DAZN und Pluto TV ab 20:00 Uhr MEZ mit der TV-Übertragung ein. Dann wird der erste Teil der ersten Runde ausgetragen.

Ergebnisse Winmau World Masters 2026 – Vorrunde:

Gruppenphase:

Gruppe 1:
1. Kim Huybrechts
2. Stephen Rosney

Gruppe 2:
1. Lukas Wenig
2. Pero Ljubic

Gruppe 3:
1. Rob Owen
2. Alexander Merkx

Gruppe 4:
1. Mario Vandenbogaerde
2. Tom Sykes

Gruppe 5:
1. Pascal Rupprecht
2. Karel Sedlacek

Gruppe 6:
1. Bradley Brooks
2. Ted Evetts

Gruppe 7:
1. Cam Crabtree
2. Marvin Kraft

Gruppe 8:
1. Wesley Plaisier
2. Mason Teese

Gruppe 9:
1. Sebastian Bialecki
2. Tyler Thrope
3. Teemu Harju

Gruppe 10:
1. Max Hopp
2. Samuel Price
3. Jenson Walker

Gruppe 11:
1. Kai Gotthardt
2. Adam Lipscombe
3. Jeffrey Sparidaans

Gruppe 12:
1. Dominik Grüllich
2. Darius Labanauskas
3. Jamai van den Herik

Gruppe 13:
1. Cor Dekker
2. Cristo Reyes
3. Yorick Hofkens

Gruppe 14:
1. Benjamin Pratnemer
2. Maik Kuivenhoven
3. Sam Spivey

Gruppe 15:
1. Patrik Williams
2. Andy Boulton
3. Carl Sneyd

Gruppe 16:
1. Jesus Salate
2. Fallon Sherrock
3. Tavis Dudeney

Gruppe 17:
1. Henry Coates
2. James Beeton
3. Oskar Lukasiak

Gruppe 18:
1. Scott Waites
2. Gary Mawson
3. Darryl Pilgrim

Gruppe 19:
1. Owen Bates
2. Tom Bissell
3. Adam Gawlas

Gruppe 20:
1. Christian Kist
2. Lisa Ashton
3. Taylor McGuickan

Gruppe 21:
1. Charlie Manby
2. Andreas Harrysson
3. Leon Weber

Gruppe 22:
1. Stephen Burton
2. Sietse Lap
3. Dennie Olde Kalter

Gruppe 23:
1. Jeffrey de Zwaan
2. Jim Long
3. Nathan Potter

Gruppe 24:
1. Jack Tweddell
2. Thomas Lovely
3. Ryan Branley

Gruppe 25:
1. Rhys Griffin
2. Andreas Hyllgaardhus
3. Marvin van Velzen

Gruppe 26:
1. Graham Hall
2. Arno Merk
3. Viktor Tingström

Gruppe 27:
1. Beau Greaves
2. Adam Warner
3. Mervyn King

Gruppe 28:
1. Stefan Bellmont
2. Archie Self
3. Greg Ritchie

Gruppe 29:
1. Scott Campbell
2. David Sharp
3. Adam Paxton

Gruppe 30:
1. Jimmy van Schie
2. Chris Landman
3. Tytus Kanik

Gruppe 31:
1. Shane McGuirk
2. Niall Culleton
3. Stefaan Henderyck

Gruppe 32:
1. Danny van Trijp
2. Rusty-Jake Rodriguez
3. Nicholai Bado
[Alle Ergebnisse der Gruppenphase]

Vorrunde Letzte 64:

Dimitri van den Bergh 3-2 Danny van Trijp
Kim Huybrechts 3-1 Nick Kenny
Henry Coates 3-0 Brendan Dolan
Niels Zonneveld 3-0 Jesus Salate
Rhys Griffin 3-1 Michael Smith
Jeffrey De Graaf 3-0 Wesley Plaisier
Jack Tweddell 3-1 Andrew Gilding
Justin Hood 3-0 Sebastian Bialecki
Krzysztof Ratajski 3-0 Scott Campbell
Mario Vandenbogaerde 3-1 Mensur Suljovic (97,92 – 98,93)
Kevin Doets 3-0 Christian Kist
Madars Razma 3-1 Cor Dekker
Wessel Nijman 3-0 Stefan Bellmont (101,05 – 93,72)
Niko Springer 3-1 Pascal Rupprecht (87,83 – 85,14)
Martin Lukeman 3-2 Charlie Manby
Gabriel Clemens 3-2 Dominik Grüllich (89,28 – 87,58)
Shane McGuirk 3-1 Cameron Menzies
Keane Barry 3-1 Lukas Wenig (85,75 – 87,58)
Scott Waites 3-2 Ricky Evans
Patrik Williams 3-0 William O’Connor
Graham Hall 3-2 Peter Wright
Cam Crabtree 3-2 Ian White
Jeffrey De Zwaan 3-2 Ricardo Pietreczko (89,43 – 83,38)
Connor Scutt 3-2 Max Hopp (91,69 – 91,18)
Jimmy van Schie 3-1 Ritchie Edhouse
Richard Veenstra 3-0 Rob Owen
Owen Bates 3-2 Callan Rydz
Scott Williams 3-2 Benjamin Pratnemer
Beau Greaves 3-1 Dirk van Duijvenbode
Alan Soutar 3-1 Bradley Brooks
Joe Cullen 3-1 Stephen Burton
James Hurrell 3-0 Kai Gotthardt (99,74 – 82,00)
Verlierer: £750

Vorrunde Letzte 32:

Kim Huybrechts 3-1 Dimitri van den Bergh
Niels Zonneveld 3-1 Henry Coates
Jeffrey De Graaf 3-0 Jack Tweddell
Krzysztof Ratajski 3-0 Mario Vandenbogaerde
Wessel Nijman 3-0 Niko Springer (94,48 – 87,46)
Gabriel Clemens 3-0 Martin Lukeman (96,17 – 89,27)
Shane McGuirk 3-2 Keane Barry
Scott Waites 3-0 Patrik Williams
Graham Hall 3-2 Cam Crabtree
Connor Scutt 3-2 Jeffrey de Zwaan
Jimmy van Schie 3-2 Richard Veenstra
Scott Williams 3-0 Owen Bates
Alan Soutar 3-1 Beau Greaves
James Hurrell 3-0 Joe Cullen
Verlierer: £1.000

Vorrunde Letzte 16:

Niels Zonneveld 3-1 Kim Huybrechts (90,13 – 89,95)
Jeffrey de Graaf 3-0 Jack Tweddell (98,44 – 93,53)
Madars Razma 3-1 Krzysztof Ratajski (82,03 – 86,55)
Wessel Nijman 3-1 Gabriel Clemens (105,57 – 99,41)
Shane McGuirk 3-1 Scott Waites (89,55 – 96,28)
Connor Scutt 3-1 Graham Hall (100,30 – 95,38)
Jimmy van Schie 3-1 Scott Williams (92,64 – 94,40)
James Hurrell 3-1 Alan Soutar (89,19 – 91,82)
Sieger: Qualifiziert für das Hauptturnier
Verlierer: £2.500

Vorschau Donnerstag & Freitag:

Donnerstag, 29.01.2026:
Abend-Session:
(ab 20:00 Uhr MEZ)
1. Runde:
Chris Dobey (13) – Jermaine Wattimena
Gary Anderson (6) – Niels Zonneveld
James Wade (11) – Madars Razma
Nathan Aspinall (14) – Shane McGuirk
Jonny Clayton (5) – Wessel Nijman
Gerwyn Price (12) – James Hurrell
Michael van Gerwen (4) – Damon Heta
Gian van Veen (3) – Ryan Joyce

Freitag, 30.01.2026:
Abend-Session:
(ab 20:00 Uhr MEZ)
1. Runde:

Martin Schindler
(15) – Luke Woodhouse
Ross Smith (16) – Jimmy van Schie
Danny Noppert (10) – Daryl Gurney
Ryan Searle (8) – Rob Cross
Josh Rock (9) – Connor Scutt
Luke Littler (1) – Mike De Decker
Luke Humphries (2) – Dave Chisnall
Stephen Bunting (7) – Jeffrey de Graaf

Modus 2026:

Vorrunde: Best of 5 Sets
1. Runde:
Best of 5 Sets
2. Runde: Best of 7 Sets
Viertelfinale: Best of 7 Sets
Halbfinale: Best of 9 Sets
Finale: Best of 11 Sets

Ein Satz besteht aus „Best of 3 Legs“

Preisgeld 2026:

Sieger: £100.000
Runner-Up: £50.000
Halbfinale: £30.000
Viertelfinale: £17.500
Achtelfinale: £10.000
1. Runde: £5.000
Vorrunde Last 16: £2.500
Vorrunde Last 32: £1.000
Vorrunde Last 64: £750

Gesamt: £500.000

Das Preisgeld geht seit 2025 in die Weltrangliste (PDC Order of Merit) ein

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Außerdem ist das Geschehen auch kostenlos auf dem DAZN Darts X Pluto TV Channel auf [Pluto TV] zu sehen.

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Foto-Credit: Taylor Lanning/PDC

[mvdb]