Dart Turniere – PDC European Tour 2026

Die European Tour ist ein Turnierformat, welches die Topstars der PDC in tolle Locations und Arenen in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Dänemark, Tschechien, Ungarn und Belgien bringt.

PDC European Tour 2026

Martin Schindler gewinnt die Austrian Darts Open 2025

[Turniere] [Modus] [Qualikriterien] [Preisgeld]
[Rangliste] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]

Im Jahr 2012 beschloss die PDC, aus jeweils zwei Players Championships an einem Wochenende ein größeres Turnier zu entwickeln, für das die Top 32 der PDC Order of Merit automatisch qualifiziert waren. Somit wurde die European Tour geboren, mit einem Preisgeld von £75.000 pro Turnier. Die meisten Spiele wurden ab diesem Zeitpunkt auf der Bühne vor Publikum ausgetragen, seit 2014 ist das bei allen Matches der Fall. Durch die Einführung von European & National Qualifier wurde von Beginn an gewährleistet, dass immer auch Spieler des Austragungslandes mit dabei sind. Begonnen mit fünf Turnieren in 2012, enthält die European Tour im Jahre 2026 mittlerweile 15 Events. Angefangen mit Turnieren in Deutschland, Österreich und den Niederlanden, machte man über die Jahre auch in England, Gibraltar, Dänemark, Tschechien, Belgien, Ungarn, Schweiz, Polen und Slowakei Halt. Auch bei der Preisgeldausschüttung hat sich einiges getan: Seit 2026 werden £230.000 pro Turnier ausgespielt, der jeweilige Sieger enthält £35.000. Über die Jahre hinweg hat sich die Qualifikationsstruktur zudem immer wieder verändert. Seit 2025 sind die Top 16 der PDC Order of Merit für den 2. Turniertag gesetzt sind, die Top 16 noch nicht qualifizierten Spieler der Pro Tour müssen am Freitag eingreifen und werden gegen die 16 Qualifier gelost. 2023 gewann Ricardo Pietreczko bei der German Darts Championship in Hildesheim als erster Deutscher ein European Tour Event, Martin Schindler entschied ein Jahr später gleich zwei Events für sich.

Tickets für die Turniere der European Tour gibt es über die PDC Europe unter folgendem [Link].

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC Europe
Veranstaltet seit: 2012
Location:
Diverse Veranstaltungsorte
Frühere Bezeichnungen:

Preigeld für: PDC Order of Merit, Pro Tour Order of Merit, European Tour Order of Merit
Preisgeld: £230.000 je European Tour Event

Turniere 2026:

Hier der Überblick über alle Turniere der European Tour 2026. Die Spielpläne, Ergebnisse und alle weiteren Informationen der einzelnen Events gibt es auf den jeweiligen verlinkten Turnierseiten:

European Tour 1:
Poland Darts Open (PDO)
20. – 22. Februar
Expo Kraków, Krakau (Polen)
Sieger: Luke Littler
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European Tour 2:
European Darts Trophy (EDT)
13. – 15. März
Lokhalle, Göttingen
Sieger: Wessel Nijman
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European Tour 3:
Belgian Darts Open (BDO)
20. – 22. März
Oktoberhallen, Wieze (Belgien)
Sieger: Luke Humphries
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European Tour 4:
German Darts Grand Prix (GDGP)
04. – 06. April
Zenith, München
Sieger: Nathan Aspinall
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European Tour 5:
European Darts Grand Prix (EDGP)
17. – 19. April
Glaspalast, Sindelfingen
Sieger: Gerwyn Price
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European Tour 6:
Austrian Darts Open (ADO)
08. – 10. Mai
Halle A Messe Congress, Graz (Österreich)
Sieger: Josh Rock
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European Tour 7:
International Darts Open (IDO)
22. – 24. Mai
WT Energiesysteme Arena, Riesa
Sieger: Ross Smith
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European Tour 8:
Baltic Sea Darts Open (BSDO)
29. – 31. Mai
Merkur Ostseehalle, Kiel
Sieger: Luke Woodhouse
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European Tour 9:
Slovak Darts Open (SDO)
19. – 21. Juni
Incheba Expo, Bratislava (Slowakei)
Sieger: Wessel Nijman
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European Tour 10:
European Darts Open (EDO)
10. – 12. Juli
Ostermann-Arena, Leverkusen
Sieger: Krzysztof Ratajski
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European Tour 11:
Hungarian Darts Trophy (HDT)

28. – 30. August
MVM Dome, Budapest (Ungarn)
Sieger: Ross Smith
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European Tour 12:
Czech Darts Open (CDO)
04. – 06. September
PVA Expo, Prag (Tschechien)
Sieger: Luke Littler
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European Tour 13:
Flanders Darts Trophy (FDT)
11. – 13. September
Antwerp Expo, Antwerpen (Belgien)
Sieger: James Wade
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European Tour 14:
Swiss Darts Trophy (SDT)

09. – 11. Oktober
St. Jakobshalle, Basel (Schweiz)

European Tour 15:
Dutch Darts Championship (DDC)
16. – 18. Oktober
MECC, Maastricht (Niederlande)

Modus 2026:

Alle Turniere werden nach dem folgenden Modus ausgetragen:

Seit 2025 steigen die Top 16 der PDC Order of Merit am Samstag in die Turniere ein. Am Freitag treffen die Top 16 noch nicht qualifizierten Spieler der Pro Tour Order of Merit auf die Gewinner der Qualifier-Turniere (Tourcard Holder Qualifier, East Europe Qualifier, Nordic & Baltic Qualifier, Host Nation Qualifier). Die Sieger dieser 16 Spiele treffen in Runde 2 auf die topgesetzten Spieler.

Freitag – 1. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 1. Runde

Samstag – 2. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 2. Runde

Sonntag – Finaltag:
Nachmittags-Session: Achtelfinale
Abend-Session: Viertelfinale, Halbfinale und Finale

Gespielt wird bei jedem Turnier bis zum Halbfinale im Modus „Best of 11 Legs“ (first to 6).

Im Halbfinale beträgt die Spieldistanz „Best of 13 Legs“, im Finale wird nochmals auf „Best of 15 Legs“ erhöht.

Qualikriterien 2026:

Es sind 48 Spieler bei den Turnieren teilnahmeberechtigt. Die Top 16 der PDC Order of Merit qualifizieren sich fix für die 2. Runde am Samstag, alle anderen 32 Spieler steigen am Freitag in Runde 1 in das Turnier ein.

PDC Order of Merit:
Die Top 16 der PDC Order of Merit sind für den Samstag (2. Turniertag) fix gesetzt.

Pro Tour Order of Merit:
Die besten 16 noch nicht qualifiziertenSpieler der Pro Tour Order of Merit (Rangliste aller Players Championships und European Tour Turniere) greifen am Freitag (1. Turniertag) ins Turnier ein.

Tourcardholder Qualifier:
10 Spieler haben die Chance, sich über den Tour Card Holder Qualifier für das jeweilige PDC Europe Event zu qualifizieren. Spielberechtigt sind alle Inhaber einer Tourcard.

East Europe Qualifier:
Bei jedem Event wird ein Spieler aus Eastern Europe mit am Start sein.
Spielberechtigte Spieler aus: Russland, Ukraine, Moldau, Weißrussland, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Montenegro und Kosovo

Nordic & Baltic Qualifier:
Bei jedem Turnier wird ein skandinavischer Vertreter über ein Qualifikationsturnier im Rahmen der Nordic & Baltic Tour ermittelt.
Spielberechtigte Spieler aus: Färöer Inseln, Island, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland und Litauen

Host Nation Qualifier:
Damit weitere Spieler aus dem Veranstalterland dabei sind, gibt es bei jedem Turnier 4 Startplätze für Spieler aus diesem Land.
Spielberechtigt sind: Spieler mit der Staatsbürgerschaft des Austragungslandes.

Seit 2025 dürfen Tourcardinhaber einen Host Nation Qualifier ihrer Wahl spielen, für den sie aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft des Austragungslandes spielberechtigt wären.

Wie man an so einem Quali-Turnier teilnehmen kann, sowie die genauen Spieltermine inkl. Meldeschluss usw., erfahrt ihr auf der Homepage der PDC Europe unter www.pdc-europe.tv

Preisgeld 2026:

Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit sowie die European Tour Order of Merit und Pro Tour Order of Merit ein.

Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000

Gesamt: £230.000

European Tour Order of Merit 2026:

Die Top 32 der European Tour qualifizieren sich für die European Dart Championship in Dortmund:

Platz Name Land Preisgeld in £
1 Ross Smith England 148.000
2 Wessel Nijman Niederlande 116.000
3 Krzysztof Ratajski Polen 84.500
4 Nathan Aspinall England 82.000
5 Luke Littler England 75.000
6 Luke Woodhouse England 73.000
7 Danny Noppert Niederlande 72.000
8 Josh Rock Nordirland 71.000
9 James Wade England 66.000
10 Kevin Doets Niederlande 65.000
10 Gerwyn Price Wales 65.000
12 Ryan Joyce England 64.500
13 Gian van Veen Niederlande 61.000
14 Luke Humphries England 60.000
15 Jermaine Wattimena Niederlande 58.000
16 Michael van Gerwen Niederlande 56.000
17 Niels Zonneveld Niederlande 52.500
18 Damon Heta Australien 52.000
19 Jonny Clayton Wales 51.000
20 Rob Cross England 49.000
20 Chris Dobey England 49.000
22 Ryan Searle England 45.000
23 Andrew Gilding England 43.000
24 William O’Connor Irland 42.500
25 Niko Springer Deutschland 42.000
26 Cameron Menzies Schottland 37.000
27 Dirk van Duijvenbode Niederlande 36.000
28 Martin Schindler Deutschland 34.500
28 Kim Huybrechts Belgien 34.500
30 Dave Chisnall England 33.500
31 Stephen Bunting England 33.000
32 Cristo Reyes Spanien 32.000
33 Joe Cullen England 29.500
34 Sebastian Bialecki Polen 26.000
35 Karel Sedlacek Tschechien 23.000
36 Daryl Gurney Nordirland 22.000
37 Michael Smith England 20.000
38 Keane Barry Irland 19.500
39 Ricky Evans England 19.000
40 Madars Razma Lettland 16.000
41 Gary Anderson Schottland 15.000
42 Michael Mansell Nordirland 14.500
43 Tom Sykes England 13.500
44 Ian White England 11.500
44 Mike De Decker Belgien 11.500
44 James Hurrell England 11.500
44 Andy Baetens Belgien 11.500
48 Connor Scutt England 11.000
48 Jeffrey de Graaf Schweden 11.000
50 Bradley Brooks England 10.500
51 Richard Veenstra Niederlande 10.000
52 Paul Krohne Deutschland 9.500
52 Lukas Wenig Deutschland 9.500
52 Maik Kuivenhoven Niederlande 9.500
55 Ritchie Edhouse England 9.000
55 Robert Owen Wales 9.000
57 Ricardo Pietreczko Deutschland 8.500
57 Boris Krcmar Kroatien 8.500
57 Mensur Suljovic Österreich 8.500
60 Jimmy van Schie Niederlande 8.000
61 Jeffrey De Zwaan Niederlande 7.500
61 Adam Gawlas Tschechien 7.500
61 Mario Vandenbogaerde Belgien 7.500
61 Callan Rydz England 7.500
61 Stephen Burton England 7.500
61 Beau Greaves England 7.500
61 Chris Landman Niederlande 7.500
68 Patrik Kovacs Ungarn 7.000
68 Justin Hood England 7.000
68 Jan Schmidt Deutschland 7.000
68 Brendan Dolan Nordirland 7.000
68 Jim Long Kanada 7.000
73 Johan Engström Schweden 6.000
74 Marcel Hausotter Deutschland 5.500
74 Alan Soutar Schottland 5.500
74 Michael Unterbuchner Deutschland 5.500
74 Tyler Thorpe England 5.500
74 Charlie Manby England 5.500
74 Darius Labanauskas Litauen 5.500
74 Max Hopp Deutschland 5.500
74 Dragutin Horvat Deutschland 5.500
74 Nandor Major Ungarn 5.500
74 Jonas Masalin Finnland 5.500
74 Gabriel Clemens Deutschland 5.500
85 Christian Kist Niederlande 4.000
85 Finn Behrens Deutschland 4.000
85 Thomas Lovely England 4.000
85 Anton Östlund Schweden 4.000
85 Daniel Klose Deutschland 4.000
85 Samuel Price England 4.000
85 Michal Smejda Tschechien 4.000
85 Raymond van Barneveld Niederlande 4.000
93 Dimitri van den Bergh Belgien 3.500
93 Darryl Pilgrim England 3.500
93 Ryan Meikle England 3.500
93 Valters Melderis Lettland 3.500
93 Oskar Lukasiak Schweden 3.500
93 Peter Wright Schottland 3.500
93 Benjamin Pratnemer Slowenien 3.500
93 Laszlo Kadar Rumänien 3.500
101 Teemu Harju Finnland 2.000
101 Jason Riedtke Deutschland 2.000
101 Liam Maendl-Lawrance Deutschland 2.000
101 Tom Bissell England 2.000
101 Jeffrey Sparidaans Niederlande 2.000
101 György Jehirszki Ungarn 2.000
101 Francois Schweyen Belgien 2.000
101 Pascal Devroey Belgien 2.000
101 Marvin Kraft Deutschland 2.000
101 Florian Hempel Deutschland 2.000
101 Florian Preis Deutschland 2.000
101 Kai Gotthardt Deutschland 2.000
101 Kevin Troppmann Deutschland 2.000
101 Michael Hurtz Deutschland 2.000
101 Robin Masino Deutschland 2.000
101 Carl Sneyd England 2.000
101 Cam Crabtree England 2.000
101 Scott Williams England 2.000
101 Adam Lipscombe England 2.000
101 Jani Haavisto Finnland 2.000
101 Thibault Tricole Frankreich 2.000
101 Shane McGuirk Irland 2.000
101 Sietse Lap Niederlande 2.000
101 Jurjen van der Velde Niederlande 2.000
101 Cor Dekker Norwegen 2.000
101 Krzysztof Kciuk Polen 2.000
101 Piotr Maciejczak Polen 2.000
101 Miroslaw Grudziecki Polen 2.000
101 Dawid Robak Polen 2.000
101 Wojciech Brulinski Polen 2.000
101 Andreas Harrysson Schweden 2.000
101 Petr Krivka Tschechien 2.000
101 Zoran Lerchbacher Österreich 2.000
101 Nick Zwittnigg Österreich 2.000
101 Aaron Hardy Österreich 2.000
101 Nick Kenny Wales 2.000
101 Gabriel Varaljay Slowakei 2.000
101 Juraj Holub Slowakei 2.000
101 Adrian Dudek Slowakei 2.000
101 Jan Sliacky Slowakei 2.000
101 Owen Bates England 2.000
101 Mervyn King England 2.000
101 Peter Kelemen Ungarn 2.000
101 David Pisek Tschechien 2.000
101 Jaimy van de Weerd Deutschland 2.000
101 Mio Varila Finnland 2.000
101 Dominik Grüllich Deutschland 2.000
101 Rhys Griffin Wales 2.000
101 Andras Borbely Ungarn 2.000
101 Milan Biro Ungarn 2.000
101 Adam Leek Australien 2.000
101 Jiri Brejcha Tschechien 2.000
101 David Rosi Tschechien 2.000
101 Martin Homola Slowakei 2.000
101 Jaimy Jacobs Belgien 2.000
101 Kevin Lankhuizen Belgien 2.000
101 Jeroen Caron Belgien 2.000
101 Michael Hansen Dänemark 2.000
101 Petr Tous Tschechien 2.000

Stand: 13.09.2026 (nach der Flanders Darts Trophy)

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Außerdem ist das Geschehen von zahlreichen European Tour Events auch kostenlos auf dem DAZN Darts X Pluto TV Channel auf [Pluto TV] zu sehen.

Des Weiteren wird Sport1 die European Darts Trophy, den German Darts Grand Prix, den European Darts Grand Prix und die Swiss Darts Trophy im Free-TV zeigen.

Historie:

Im Jahr 2012 hat die PDC beschlossen, die European Tour noch ein wenig auszubauen bzw. im Gegensatz zu den vorherigen Jahren grundlegend zu verändern. Aus jeweils zwei Players Championships an einem Wochenende wurde ein größeres Turnier, für das die Top 32 der PDC Order of Merit automatisch qualifiziert waren. Ebenso wurde das Preisgeld auf £75.000 pro Turnier erhöht.

Neu war auch, dass die Events nun wesentlich zuschauerfreundlicher als vorher die PDC Europe Pro Tour Events gestaltet wurden. So fanden nun fast alle Spiele des Wochenendes auf der Bühne vor dem Publikum statt. Auch sorgte die PDC durch die Einführung der European & National Qualifier dafür, dass mindestens vier Spieler des Austragungslandes sowie acht weitere Spieler vom europäischen Festland sicher an den Turnieren teilnehmen können.

Im Jahr 2013 wurde die European Tour noch einmal erweitert. Es gab ab diesem Zeitpunkt sechs Turniere (statt vorher fünf) und zwei Major-Turniere. Das Preisgeld wurde außerdem um knapp 25% erhöht, so dass der Sieger bei jedem Turnier £20.000 erhielt. Ein Jahr später, im Jahr 2014 hatte man den Modus erneut verändert, so dass alle Spiele auf der Hauptbühne stattfanden. Die Top 16 der PDC Pro Tour Order of Merit sind nun auch fix für den 2.Turniertag gesetzt.

Seit dem Jahr 2014 sind nur noch 48 Teilnehmer pro Turnier dabei. Dadurch gibt es ausschließlich Bühnenspiele. Das Preisgeld wurde trotz der geringeren Anzahl an Spielern im Jahr 2015 auf 115.000 Pfund angehoben. Im Jahr 2016 fanden erstmals sogar zehn European Tour Turniere statt, also eins mehr als in den Jahren zuvor. Das Österreich-Turnier wurde in Schwechat (nahe Wien), also fast in der Heimat des damals so erfolgreichen Mensur Suljovic ausgetragen. Wieder im Programm mit dabei war Hamburg als Standort.

Für das Jahr 2017 wurde die European Tour noch einmal auf zwölf Turniere aufgestockt. Als neue Spielorte rückten Mannheim, Saarbrücken, Leverkusen, Göttingen, Jena und Maastricht in den Kalender. Dafür mussten etablierte Städte wie Düsseldorf, Mülheim an der Ruhr oder auch München weichen. 2018 kam ein weiteres Event hinzu, so dass die European Tour mittlerweile 13 Turniere umfasst. In Zwolle fand ein weiteres Event in den Niederlanden statt, zum ersten Mal kamen die Stars der Szene auch nach Dänemark, Kopenhagen war hier der Austragungsort. Dafür wurden die Turniere in Mannheim und Jena gestrichen, München kehrte in den Kalender zurück. In 2019 wurde das Preisgeld leicht erhöht und es fand zum ersten Mal im tschechischen Prag ein Event statt, erstmals gab es in Wien/Schwechat und Graz/Premstätten zwei Turniere in Österreich, zudem kehrte Mannheim als Austragungsort zurück. Aufgrund des Coronavirus mussten 2020 einige Turniere verlegt oder abgesagt werden, auch 2021 kam es nur zu zwei Events. Seit 2022 ist man wieder im gewohnten Rhythmus unterwegs, in 2023 fehlte erstmalig das Event in Gibraltar, dafür gab es eine Premiere in Kiel und das Preisgeld wurde pro Event um 35.000 Pfund auf nun £175.000 erhöht. Bei den German Darts Championship in Hildesheim konnte Ricardo Pietreczko zum Abschluss triumphieren. In 2024 fanden erstmals ein Event in der Schweiz und zwei in Belgien statt. Der Deutsche Martin Schindler gewann gleich zwei Events. Auch im Jahr 2025 wird es wieder eine neue Saison geben, diese wird auf 14 Turniere erweitert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Turnier von Göttingen neu im Kalender.

Regelveränderungen der letzten Jahre:

Seit 2018 waren nur noch zwei Teilnahmen an West & South Europe Qualifiern bzw. Host Nation Qualifiern frei. Für mehr als zwei Teilnahmen an diesen Qualifiern für die European Tour war eine Beteiligung an der Q-School im Januar zwingend. Diese Regel wurde zur Saison 2023 gekippt. Tourcardinhaber dürfen seit 2019 nicht mehr am Host Nation Qualifier teilnehmen. Seit 2020 gibt es die Änderung, dass die beiden besten Host Nation Spieler, die nicht unter den Top 16 der Pro Tour Order of Merit stehen, automatisch für das Hauptfeld qualifiziert sind, aber ihr Auftaktspiel gewinnen müssen, um das Preisgeld für die Ranglisten zu erhalten. Für das Jahr 2024 gab es erneut Neuerungen im Qualifikationsformat. Neben den Top 16 der Pro Tour qualifizierten sich auch die Top 16 der Weltrangliste direkt. Der Tourcard-Qualifier wurde auf zehn Spieler reduziert und der Associate Member Qualifier wurde gänzlich gestrichen. Dafür gab es wieder vier Host Nation Qualifier. Für 2025 änderte man dann, dass ab sofort die Top 16 der PDC Order of Merit für den 2. Turniertag gesetzt sind, die Top 16 noch nicht qualifizierten Spieler der Pro Tour müssen nun wieder am Freitag eingreifen und werden gegen die 16 Qualifier gelost. Tourcardholdern ist es zudem erlaubt, an einem Host Nation Qualifier statt dem Tourcardholder Qualifier teilzunehmen, für den sie aufgrund der Nationalität spielberechtigt wären.

Archiv:

Foto-Credit: Paul Targyik/PDC Europe