Dart Turniere – Players Championship Finals 2026

Die PDC Players Championship Finals finden jährlich im November im Butlins Resort in Minehead statt. Es nehmen die besten 64 Spieler der Players Championship Turniere teil. Es ist sozusagen das Finale der Pro Tour.

Players Championship Finals 2026

Luke Littler gewinnt auch die Players Championship Finals in Minehead

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Teilnehmer] [Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]

Die Players Championship Finals werden seit dem Jahr 2009 ausgetragen und sind das Finalturnier der Players-Championship-Saison. Als einzige Qualifikationsmöglichkeit dient hierzu die Players Championship Order of Merit, in die nur die Ergebnisse der Players Championships miteinfließen. Gespielt wird dabei nach dem Endstand der Rangliste, d.h. die Nr. 1 trifft auf die Nr. 64, die Nr. 2 auf die Nr. 63 usw.. Zunächst wurde das Turnier noch mit 32 Teilnehmern gespielt, seit 2016 qualifizieren sich 64 Spieler, so dass seitdem in den ersten Runden auch auf zwei Bühnen gespielt wird. Die Players Championship Finals sind das letzte große Major-Turnier des Jahres und dienen als Generalprobe für die anstehende PDC-WM.

2011 wurde das Turnier aunahmsweise zweimal ausgetragen (Januar und Dezember), da die PDC das Event nicht wie in den Anfangsjahren zu Beginn jeden Jahres, sondern nun am Ende austragen wollte. Als Spielort wählte man zunächst die Circus Tavern in Purfleet, über den Doncaster Dome in 2011 landete man schließlich im Butlins Resort von Minehead, wo außer der coronabedingten Austragung 2020 in Coventry seit 2012 gespielt wird. Unangefochtener Rekordtitelträger ist mit sieben Titeln Michael van Gerwen, der außerdem auch für drei der bisher vier 9-Darter gesorgt hat.

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC
Veranstaltet seit: 2009
Location:
Butlins Resort Minehead (seit 2021), vorher: Ricoh Arena Coventry (2020), Butlins Resort Minehead (2012-2019), Doncaster Dome (2011), Circus Tavern Purfleet (2009-2010)
Frühere Bezeichnungen:
Ladbrokes (seit 2024), vorher: Cazoo (2022-2023), Ladbrokes (2018-2021), Mr Green (2017), CashConverters (2011-2016), totesport.com (2010), coral.co.uk (2009)
Häufigste Titelträger: Michael van Gerwen (7x)
Preisgeld für: PDC Order of Merit
Preisgeld: £750.000 (2026)
9-Darter:
Alan Norris (2016), Michael van Gerwen (2019), Michael van Gerwen (2022), Michael van Gerwen (2023)

Gewinner der letzten Jahre:

2026: –
2025: Luke Littler (11:8 gegen Nathan Aspinall)
2024:
Luke Humphries (11:7 gegen Luke Littler)
2023:
Luke Humphries (11:9 gegen Michael van Gerwen)
2022:
Michael van Gerwen (11:6 gegen Rob Cross)
2021:
Peter Wright (11:10 gegen Ryan Searle)
2020:
Michael van Gerwen (11:10 gegen Mervyn King)
2019:
Michael van Gerwen (11:9 gegen Gerwyn Price)
2018:
Daryl Gurney (11:9 gegen Michael van Gerwen)
2017:
Michael van Gerwen (11:2 gegen Jonny Clayton)
2016:
Michael van Gerwen (11:3 gegen Dave Chisnall)
2015:
Michael van Gerwen (11:6 gegen Adrian Lewis)
2014:
Gary Anderson (11:6 gegen Adrian Lewis)
2013:
Michael van Gerwen (11:7 gegen Phil Taylor)
2012: Phil Taylor (13:6 gegen Kim Huybrechts)
2011 (2): Kevin Painter (13:9 gegen Mark Webster)
2011 (1): Phil Taylor (13:12 gegen Gary Anderson)
2010: Paul Nicholson (13:11 gegen Mervyn King)
2009: Phil Taylor (16:9 gegen Robert Thornton)

Spielplan & Ergebnisse 2026:

Freitag, 27. November:

Nachmittags-Session: (ab 13:45 Uhr MEZ)
1. Runde:

Hauptbühne:
8x

Nebenbühne:

8x

Abend-Session: (ab 20:00 Uhr MEZ)
1. Runde:

Hauptbühne:
8x

Nebenbühne:
8x

Samstag, 28. November:

Nachmittags-Session: (ab 13:45 Uhr MEZ)
2. Runde: 
Hauptbühne:
8x

Nebenbühne:
8x

Abend-Session: (ab 20:00 Uhr MEZ)
Achtelfinale:
Hauptbühne:
4x

Nebenbühne:
4x

Sonntag, 29. November:

Nachmittags-Session: (ab 13:45 Uhr MEZ)
Viertelfinale:
4x

Abend-Session: (ab 20:00 Uhr MEZ)
Halbfinale:
2x

PDC World Youth Championship Final:
Cam Crabtree – Jan Schmidt

Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Modus 2026:

1. Runde: Best of 11 Legs
2. Runde: Best of 11 Legs
Achtelfinale: Best of 19 Legs
Viertelfinale: Best of 19 Legs
Halbfinale: Best of 21 Legs
Finale: Best of 21 Legs

Teilnehmer 2026:

Für dieses Turnier sind ausschließlich die besten 64 Spieler der Players Championship Order of Merit qualifiziert. Die Setzliste richtet sich nach der Rangliste, für die nur die Players Championship Turniere zählen.

1.
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60.
61.
62.
63.
64.

Auslosung 2026:

(1) – (64)
(32) – (33)
(16) – (49)
(17) – (48)
(8) – (57)
(25) – (40)
(9) – (56)
(24) – (41)

(4) – (65)
(29) – (36)
(13) – (52)
(20) – (45)
(5) – (60)
(28) – (37)
(12) – (53)
(21) – (44)

(2) – (63)
(31) – (34)
(15) – (50)
(18) – (47)
(7) – (58)
(26) – (39)
(10) – (55)
(23) – (42)

(3) – (62)
(30) – (35)
(14) – (51)
(19) – (46)
(6) – (59)
(27) – (38)
(11) – (54)
(22) – (43)

Preisgeld 2026:

Sieger: £130.000
Runner-Up: £70.000
Halbfinale: £40.000
Viertelfinale: £27.500
Achtelfinale: £15.000
2. Runde: £7.000
1. Runde: £4.000

Gesamt: £750.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Auf dem offiziellen, kostenpflichtigen Livestream der PDC unter PDC.TV kann man zudem auch alle Spiele der Nebenbühne verfolgen. DAZN überträgt das Geschehen beider Bühnen auch wieder in einer Konferenz.

Zudem werden die Players Championship Finals auf dem Sender DAZN Darts X Pluto TV auf [Pluto TV] kostenlos übertragen.

Historie:

Die Players Championship Finals wurden 2009 zum ersten Mal veranstaltet. Dieses Turnier sollte den Spielern einen weiteren Anreiz bieten an den Players Championships und Pro Tour Events teilzunehmen, denn bis zu diesem Zeitpunkt diente die Players Championship Order of Merit lediglich dazu, ein paar wenige Startplätze für einzelne Turniere zu vergeben. Nun wurde erstmals ein Turnier ins Leben gerufen, bei dem die normale Order of Merit keinen Einfluss auf die Verteilung der Startplätze hatte. Anfang Oktober 2009 wurde dann von der PDC bekannt gegeben, dass dieses Turnier in der Circus Tavern ausgetragen werden wird. Damit kehrte die PDC nach fast zweijähriger Abwesenheit an den Ort zurück, der von 1994 bis 2006/2007 die Heimat der PDC-WM gewesen ist. Für die Vergabe der Startplätze ist der Stichtag jeweils die Players Championship Order of Merit nach der letzten Players Championship des Jahres.

Wie so häufig hieß auch bei der ersten Ausgabe dieses Events der erste Sieger Phil Taylor. Im Jahr 2010 wurde das Preisgeld um £50.000 auf insgesamt £250.000 anzuheben, ansonsten hatte sich an dem Modus des Turniers aber nichts geändert. 2011 wurde das Turnier zweimal ausgetragen, da man das Event zukünftig nicht am Anfang jedes Jahres, sondern am Ende austragen wollte. Aus diesem Grund gab es sowohl im Januar als auch im Dezember eine Ausgabe. Im Januar konnte Phil Taylor das Turnier für sich entscheiden, im Dezember hieß der Sieger Kevin Painter. Seit dem Jahr 2012 findet das Turnier im Butlins Resort in Minehead statt. Da dies von den Besuchern sehr gut angenommen wurde (im ersten Jahr waren im Schnitt pro Session über 3.500 Besucher), wurde es gleich 2013 wieder dort ausgetragen. Das erste Minehead-Turnier 2012 gewann Phil Taylor im Finale gegen Kim Huybrechts. In den Jahren 2013 und 2015 gewann dann Michael van Gerwen das Turnier, 2014 konnte ihn Gary Anderson zwischenzeitlich entthronen.

Für 2016 wurde der Modus erneut verändert. Statt vorher 32 Spielern qualifizierten sich nun die besten 64 Spieler der Players Championship Order of Merit für das Finalturnier. Gespielt wurde dabei strikt nach der Rangliste. Dies bedeutet, dass der Erste der Rangliste zum Auftakt auf die Nr. 64 trifft, die Nr. 2 auf die Nr. 63 usw.. Dies führte allerdings auch dazu, dass in den ersten drei Runden nicht alle Spiele auf der Bühne stattfinden konnten, sondern die Begegnungen auf zwei Boards (Haupt- und Nebenbühne) verteilt wurden. Zudem wurde das Preisgeld auf £400.000 erhöht. Alan Norris warf in diesem Jahr auf der Nebenbühne den ersten 9-Darter in der Turniergeschichte und sicherte sich eine Bonus-Prämie von £35.000. Wie schon 2013 und 2015 hieß auch 2016 der Sieger Michael van Gerwen. Für die Ausgabe im Jahre 2017 wurde das Preisgeld um satte 60.000 Pfund auf nun insgesamt £460.000 erhöht. Zum insgesamt vierten Mal und zum dritten Mal in Folge triumphierte Michael van Gerwen. Im Jahre 2018 waren mit Max Hopp, Martin Schindler, Gabriel Clemens und Rowby-John Rodriguez gleich vier Spieler aus dem deutschsprachigen Raum in Minehead am Start. Clemens gelang beim Sieg von Daryl Gurney der Einzug ins Achtelfinale, Gurney beendete damit die Siegesserie von Finalgegner Michael van Gerwen, der zuvor dreimal in Serie triumphierte.

Für 2019 hatte man das Preisgeld nochmal um 40.000 Pfund auf nun £500.000 erhöht. Einen 9-Darter warf Michael van Gerwen in seinem Zweitrundenspiel 2019, der Niederländer schnappte sich am Ende dann auch seinen fünften Titel. Im Jahr 2020 fand das Turnier wegen der Coronapandemie nicht in Minehead und auch nicht vor Zuschauern statt. Das Turnier wurde in die Ricoh Arena von Coventry verlegt, zum sechsten Mal hieß am Ende der Sieger Michael van Gerwen. 2021 kehrte man nach Minehead zurück und erstmalig gewann Peter Wright das Turnier. 2022 war der Titelverteidiger nicht mit dabei, Michael van Gerwen warf einen weiteren 9-Darter und holte sich seinen bereits siebten Titel mit einem 11:6-Finalsieg über Rob Cross. Auch in 2023 stellte das Turnier wieder die WM-Generalprobe dar, das Preisgeld wurde um 100.000 Pfund erhöht. Zum dritten Mal sorgte Michael van Gerwen für das perfekte Leg, musste sich aber dennoch im Finale nach deutlicher Führung noch Luke Humphries geschlagen geben, der zum ersten Mal in Minehead triumphierte. Für Gabriel Clemens ging es erstmalig ins Halbfinale. Im Jahre 2024 konnte Luke Humphries durch einen 11:7-Finalsieg über Luke Littler seinen Titel erfolgreich verteidigen, ein Jahr später gab es für „Cool Hand“ dann allerdings eine Auftaktniederlage und Luke Littler machte es dieses Mal den entscheidenden Schritt besser. 2026 wird in Minehead zum letzten Mal mit 64 Teilnehmern gespielt, ab 2027 werden 128 Spieler mit dabei sein.

Archiv:

Foto-Credit: Taylor Lanning/PDC

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