Players Championship Finals 2026

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Teilnehmer] [Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]
Die Players Championship Finals werden seit dem Jahr 2009 ausgetragen und sind das Finalturnier der Players-Championship-Saison. Als einzige Qualifikationsmöglichkeit dient hierzu die Players Championship Order of Merit, in die nur die Ergebnisse der Players Championships miteinfließen. Gespielt wird dabei nach dem Endstand der Rangliste, d.h. die Nr. 1 trifft auf die Nr. 64, die Nr. 2 auf die Nr. 63 usw.. Zunächst wurde das Turnier noch mit 32 Teilnehmern gespielt, seit 2016 qualifizieren sich 64 Spieler, so dass seitdem in den ersten Runden auch auf zwei Bühnen gespielt wird. Die Players Championship Finals sind das letzte große Major-Turnier des Jahres und dienen als Generalprobe für die anstehende PDC-WM.
2011 wurde das Turnier aunahmsweise zweimal ausgetragen (Januar und Dezember), da die PDC das Event nicht wie in den Anfangsjahren zu Beginn jeden Jahres, sondern nun am Ende austragen wollte. Als Spielort wählte man zunächst die Circus Tavern in Purfleet, über den Doncaster Dome in 2011 landete man schließlich im Butlins Resort von Minehead, wo außer der coronabedingten Austragung 2020 in Coventry seit 2012 gespielt wird. Unangefochtener Rekordtitelträger ist mit sieben Titeln Michael van Gerwen, der außerdem auch für drei der bisher vier 9-Darter gesorgt hat.
Fakten:
Ausrichtender
Verband: PDC
Veranstaltet seit: 2009
Location: Butlins Resort Minehead (seit 2021), vorher:
Ricoh Arena Coventry (2020), Butlins Resort Minehead (2012-2019),
Doncaster Dome (2011), Circus Tavern Purfleet
(2009-2010)
Frühere Bezeichnungen: Ladbrokes (seit 2024), vorher:
Cazoo (2022-2023), Ladbrokes (2018-2021), Mr Green (2017),
CashConverters (2011-2016), totesport.com (2010), coral.co.uk
(2009)
Häufigste Titelträger: Michael van Gerwen (7x)
Preisgeld für: PDC Order of
Merit
Preisgeld: £750.000 (2026)
9-Darter: Alan Norris (2016), Michael van Gerwen
(2019), Michael van Gerwen (2022), Michael van Gerwen (2023)
Gewinner der letzten Jahre:
2026: –
2025: Luke Littler (11:8 gegen Nathan Aspinall)
2024: Luke
Humphries (11:7 gegen Luke Littler)
2023: Luke
Humphries (11:9 gegen Michael van
Gerwen)
2022: Michael van Gerwen (11:6 gegen Rob
Cross)
2021: Peter
Wright (11:10 gegen Ryan Searle)
2020: Michael van Gerwen (11:10 gegen
Mervyn
King)
2019:
Michael van Gerwen (11:9 gegen Gerwyn
Price)
2018: Daryl
Gurney (11:9 gegen Michael van
Gerwen)
2017: Michael van Gerwen (11:2 gegen Jonny
Clayton)
2016: Michael van Gerwen (11:3 gegen Dave
Chisnall)
2015: Michael van Gerwen (11:6 gegen Adrian
Lewis)
2014: Gary
Anderson (11:6 gegen Adrian Lewis)
2013: Michael van Gerwen (11:7 gegen Phil
Taylor)
2012: Phil Taylor
(13:6 gegen Kim Huybrechts)
2011 (2):
Kevin Painter (13:9 gegen Mark
Webster)
2011 (1):
Phil Taylor (13:12 gegen Gary Anderson)
2010: Paul Nicholson (13:11 gegen Mervyn
King)
2009: Phil Taylor (16:9 gegen Robert
Thornton)
Spielplan & Ergebnisse 2026:
Freitag, 27. November:
Nachmittags-Session: (ab
13:45 Uhr MEZ)
1. Runde:
Hauptbühne:
8x
Nebenbühne:
8x
Abend-Session: (ab
20:00 Uhr MEZ)
1. Runde:
Hauptbühne:
8x
Nebenbühne:
8x
Samstag, 28. November:
Nachmittags-Session: (ab
13:45 Uhr MEZ)
2.
Runde:
Hauptbühne:
8x
Nebenbühne:
8x
Abend-Session: (ab
20:00 Uhr MEZ)
Achtelfinale:
Hauptbühne:
4x
Nebenbühne:
4x
Sonntag, 29. November:
Nachmittags-Session:
(ab 13:45 Uhr MEZ)
Viertelfinale:
4x
Abend-Session: (ab
20:00 Uhr MEZ)
Halbfinale:
2x
PDC World Youth Championship
Final:
Cam Crabtree – Jan Schmidt
Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2
Modus 2026:
1. Runde: Best of 11
Legs
2. Runde: Best of 11 Legs
Achtelfinale: Best of 19 Legs
Viertelfinale: Best of 19 Legs
Halbfinale: Best of 21 Legs
Finale: Best of 21 Legs
Teilnehmer 2026:
Für dieses Turnier sind
ausschließlich die besten 64 Spieler der Players Championship Order
of Merit qualifiziert. Die Setzliste richtet sich nach der
Rangliste, für die nur die Players Championship Turniere
zählen.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.
29.
30.
31.
32.
33.
34.
35.
36.
37.
38.
39.
40.
41.
42.
43.
44.
45.
46.
47.
48.
49.
50.
51.
52.
53.
54.
55.
56.
57.
58.
59.
60.
61.
62.
63.
64.
Auslosung 2026:
(1) – (64)
(32) – (33)
(16) – (49)
(17) – (48)
(8) – (57)
(25) – (40)
(9) – (56)
(24) – (41)
(4) – (65)
(29) – (36)
(13) – (52)
(20) – (45)
(5) – (60)
(28) – (37)
(12) – (53)
(21) – (44)
(2) – (63)
(31) – (34)
(15) – (50)
(18) – (47)
(7) – (58)
(26) – (39)
(10) – (55)
(23) – (42)
(3) – (62)
(30) – (35)
(14) – (51)
(19) – (46)
(6) – (59)
(27) – (38)
(11) – (54)
(22) – (43)
Preisgeld 2026:
Sieger: £130.000
Runner-Up: £70.000
Halbfinale: £40.000
Viertelfinale: £27.500
Achtelfinale: £15.000
2. Runde: £7.000
1. Runde: £4.000
Gesamt: £750.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
Auf dem offiziellen,
kostenpflichtigen Livestream der PDC unter PDC.TV kann man zudem auch alle Spiele der Nebenbühne
verfolgen. DAZN überträgt
das Geschehen beider Bühnen auch wieder in einer Konferenz.
Zudem werden die Players Championship Finals auf dem Sender DAZN
Darts X Pluto TV auf [Pluto TV] kostenlos übertragen.
Historie:
Die Players Championship Finals
wurden 2009 zum ersten Mal veranstaltet. Dieses Turnier sollte den
Spielern einen weiteren Anreiz bieten an den Players Championships und Pro
Tour Events teilzunehmen, denn bis zu diesem Zeitpunkt diente
die Players Championship Order of Merit lediglich dazu, ein paar
wenige Startplätze für einzelne Turniere zu vergeben. Nun wurde
erstmals ein Turnier ins Leben gerufen, bei dem die normale Order
of Merit keinen Einfluss auf die Verteilung der Startplätze hatte.
Anfang Oktober 2009 wurde dann von der PDC bekannt gegeben, dass dieses Turnier
in der Circus Tavern ausgetragen werden wird. Damit kehrte die
PDC nach fast
zweijähriger Abwesenheit an den Ort zurück, der von 1994 bis
2006/2007 die Heimat der PDC-WM gewesen ist. Für die Vergabe
der Startplätze ist der Stichtag jeweils die Players Championship
Order of Merit nach der letzten Players
Championship des Jahres.
Wie so häufig hieß auch bei der ersten Ausgabe dieses Events der
erste Sieger Phil Taylor. Im Jahr 2010 wurde das Preisgeld um
£50.000 auf insgesamt £250.000 anzuheben, ansonsten hatte sich an
dem Modus des Turniers aber nichts geändert. 2011 wurde das Turnier
zweimal ausgetragen, da man das Event zukünftig nicht am Anfang
jedes Jahres, sondern am Ende austragen wollte. Aus diesem Grund
gab es sowohl im Januar als auch im Dezember eine Ausgabe. Im
Januar konnte Phil Taylor das Turnier für sich entscheiden, im
Dezember hieß der Sieger Kevin Painter. Seit dem Jahr 2012 findet
das Turnier im Butlins Resort in Minehead statt. Da dies von den
Besuchern sehr gut angenommen wurde (im ersten Jahr waren im
Schnitt pro Session über 3.500 Besucher), wurde es gleich 2013
wieder dort ausgetragen. Das erste Minehead-Turnier 2012 gewann
Phil
Taylor im Finale gegen Kim Huybrechts. In den Jahren
2013 und 2015 gewann dann Michael van Gerwen das
Turnier, 2014 konnte ihn Gary Anderson zwischenzeitlich
entthronen.
Für 2016 wurde der Modus erneut
verändert. Statt vorher 32 Spielern qualifizierten sich nun die
besten 64 Spieler der Players Championship Order of Merit für das
Finalturnier. Gespielt wurde dabei strikt nach der Rangliste. Dies
bedeutet, dass der Erste der Rangliste zum Auftakt auf die Nr. 64
trifft, die Nr. 2 auf die Nr. 63 usw.. Dies führte allerdings auch
dazu, dass in den ersten drei Runden nicht alle Spiele auf der
Bühne stattfinden konnten, sondern die Begegnungen auf zwei Boards
(Haupt- und Nebenbühne) verteilt wurden. Zudem wurde das Preisgeld
auf £400.000 erhöht. Alan Norris warf in diesem Jahr auf der
Nebenbühne den ersten 9-Darter in der
Turniergeschichte und sicherte sich eine Bonus-Prämie von £35.000.
Wie schon 2013 und 2015 hieß auch 2016 der Sieger Michael van Gerwen. Für die Ausgabe im
Jahre 2017 wurde das Preisgeld um satte 60.000 Pfund auf nun
insgesamt £460.000 erhöht. Zum insgesamt vierten Mal und zum
dritten Mal in Folge triumphierte Michael van Gerwen.
Im Jahre 2018 waren mit Max Hopp, Martin Schindler, Gabriel
Clemens und Rowby-John Rodriguez gleich vier
Spieler aus dem deutschsprachigen Raum in Minehead am Start.
Clemens gelang beim Sieg von Daryl Gurney der Einzug ins
Achtelfinale, Gurney beendete damit die Siegesserie von Finalgegner
Michael van Gerwen, der zuvor dreimal in
Serie triumphierte.
Für 2019 hatte man das Preisgeld nochmal um 40.000 Pfund auf nun
£500.000 erhöht. Einen 9-Darter warf Michael van Gerwen in seinem
Zweitrundenspiel 2019, der Niederländer schnappte sich am Ende dann
auch seinen fünften Titel. Im Jahr 2020 fand das Turnier wegen der
Coronapandemie nicht in Minehead und auch nicht vor Zuschauern
statt. Das Turnier wurde in die Ricoh Arena von Coventry verlegt,
zum sechsten Mal hieß am Ende der Sieger Michael van Gerwen. 2021 kehrte man nach
Minehead zurück und erstmalig gewann Peter Wright das Turnier.
2022 war der Titelverteidiger nicht mit dabei, Michael van Gerwen warf einen weiteren
9-Darter und holte sich seinen bereits siebten
Titel mit einem 11:6-Finalsieg über Rob Cross. Auch in 2023 stellte das
Turnier wieder die WM-Generalprobe dar, das Preisgeld
wurde um 100.000 Pfund erhöht. Zum dritten Mal sorgte Michael van Gerwen für das perfekte Leg,
musste sich aber dennoch im Finale nach deutlicher Führung noch
Luke Humphries geschlagen geben, der zum
ersten Mal in Minehead triumphierte. Für Gabriel Clemens ging es
erstmalig ins Halbfinale. Im Jahre 2024 konnte Luke
Humphries durch einen 11:7-Finalsieg über Luke
Littler seinen Titel erfolgreich verteidigen, ein Jahr später
gab es für „Cool Hand“ dann allerdings eine Auftaktniederlage und
Luke
Littler machte es dieses Mal den entscheidenden Schritt besser.
2026 wird in Minehead zum letzten Mal mit 64 Teilnehmern gespielt,
ab 2027 werden 128 Spieler mit dabei sein.
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Foto-Credit: Taylor Lanning/PDC
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