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UK Open 2026: Spielplan, Teilnehmer, Modus, Preisgeld & TV-Übertragung

Am Freitag starten im englischen Minehead die UK Open 2026. Das Major-Turnier mit dem Beinamen „FA Cup of Darts“ ist aufgrund der freien Auslosung einzigartig im Turnierkalender. Eine Rekordzahl von 20 deutschsprachigen Spielern ist dabei und wird an den insgesamt 8 Boards vertreten sein. Titelverteidiger Luke Littler ist erneut favorisiert, das Geschehen läuft am ganzen Wochenende sowohl auf DAZN als auch Sport1.

Am Freitag starten im englischen Minehead die UK Open 2026. Das Major-Turnier mit dem Beinamen „FA Cup of Darts“ ist aufgrund der freien Auslosung einzigartig im Turnierkalender. Eine Rekordzahl von 20 deutschsprachigen Spielern ist dabei und wird an den insgesamt 8 Boards vertreten sein. Titelverteidiger Luke Littler ist erneut favorisiert, das Geschehen läuft am ganzen Wochenende sowohl auf DAZN als auch Sport1.

Modus & Ablauf

Mit 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind die UK Open zusammen mit dem Winmau World Masters das teilnehmerstärkste Major-Turnier der PDC. Alle 128 Spieler mit Tourkarte sind automatisch qualifiziert, sodass insbesondere die Neulinge auf der Tour schnell an ihrem zweiten Major-Turnier teilnehmen dürfen. Dabei sind die Top 32 der Weltrangliste schon für die vierte Runde gesetzt, für die Plätze 33-64 geht es eine Runde vorher los, Spieler an Rang 65-96 steigen in Runde 2 ein. Die übrigen 32 Spieler duellieren sich in der ersten Runde mit 32 Qualifikanten. Darunter sind die jeweils 8 besten Spieler von der Challenge Tour und Development Tour 2025, die keine Tourkarte besitzen – unter anderem aus Deutschland Michael Unterbuchner (Challenge Tour) und Jannis Barkhausen (Development Tour). Die weiteren 16 Qualifikanten haben sich jeweils in einem 1-Tages-Qualifier in verschiedenen Orten durchsetzen können. Neben früheren Profis sind somit auch waschechte Amateure dabei.

Die ersten 3 Runden wurden bereits ausgelost und werden am Freitag ab 12 Uhr deutscher Zeit an insgesamt 8 Boards durchgespielt. Es gibt eine Hauptbühne, eine Nebenbühne, sowie einen Raum mit den 6 weiteren Boards. Am Ende schaffen es nur 32 Spieler in den Abend, wo die Top 32 hinzukommen. Es gibt dabei keine Setzliste, die Partien werden nach jeder Session auf der Hauptbühne vollständig frei gelost. Somit wäre bereits am Freitagabend in der vierten Runde ein Duell zwischen der Nummer 1 und 2 der Welt möglich. Während am Freitagnachmittag ausschließlich im Modus „best of 11 legs“ gespielt wird, erhöht sich die Distanz in der vierten Runde auf „best of 19 legs“. Das bleibt auch der Modus für die folgenden Runden, ehe das Halbfinale und Finale am Sonntagabend über „best of 21 legs“ gespielt werden. Der Sieger benötigt somit 11 Legs, um die Trophäe entgegennehmen zu dürfen. Das Ganze ist verbunden mit einem Sieger-Preisgeld von 120.000 Pfund, insgesamt werden am Wochenende 750.000 Pfund ausgeschüttet. Zu verfolgen sind die Spiele bei Sport1 und DAZN, wo man neben der Übertragung der Hauptbühne auch eine Konferenz anbieten möchte. Unabhängig davon laufen sämtliche Partien der Boards 2-8 auf PDC.TV.

Photos from the 2025 Ladbrokes UK Open at Butlins, Minehead.
Das gibt es nur bei den UK Open: Dicht gedrängt stehen die Zuschauer an den Boards 3-8.

Die Favoriten

Titelverteidiger bei den UK Open ist Luke Littler, der auch dieses Jahr als klarer Favorit ins Turnier geht. Die freie Auslosung kann ihre Tücken mit sich bringen, dennoch steigen die Top 32 erst ab einer Spieldistanz von 10 Gewinn-Legs ein – und in diesem Bereich präsentiert sich Littler praktisch unschlagbar. Trotz der Anlaufschwierigkeiten in der Premier League hat er beim jüngsten Triumph auf der European Tour gezeigt, dass er den Schalter jederzeit umlegen kann. Auch sonst sind die Premier-League-Starter zu nennen, allen voran trotz „Ergebniskrise“ Luke Humphries und trotz „Finalkrise“ Gian van Veen. Auch die Waliser Jonny Clayton und Gerwyn Price sind seit Wochen in Topform, zuletzt konnte sogar Stephen Bunting mit einem PL-Tagessieg wieder aufzeigen. Bei Michael van Gerwen wird man sehen müssen, wie angeschlagen er noch ist; das spielfreie Wochenende kam ihm sicher gelegen.

Aus der zweiten Reihe ist sicher James Wade als Vorjahresfinalist zu nennen. Auch er hat in diesem Jahr schon einen Titel gewonnen und ist immer gefährlich. Danny Noppert (Sieger 2022) läuft in den letzten Wochen etwas unter dem Radar, spielt aber zu gut, um als Nummer 11 der Welt nicht weiterhin genannt zu werden. Viel mehr Spekulation lohnt aber nicht, weil die Auslosung ihr Übriges tun wird. Erwähnung finden muss noch der Belgier Dimitri Van den Bergh, der zwar nichts mit dem Titel zu tun haben dürfte, aber sein Preisgeld des Triumphs von 2024 aus der Rangliste gestrichen bekommt. Das macht bei Van den Bergh etwa ein Drittel aus und wird zum Absturz aus der Top 32 führen.

Die deutschsprachigen Starter

Die UK Open 2026 bescheren aus deutschsprachiger Sicht einen neuen Rekordwert bei der Teilnehmerzahl. Insgesamt 20 Spieler sind am Start, darunter zwei Spieler aus Österreich (Mensur Suljovic und Rusty-Jake Rodriguez) und mit Stefan Bellmont ein Spieler aus der Schweiz. Mit „Belli“ hat es die Auslosung mal wieder nicht gut gemeint: Nachdem er im letzten Jahr gegen Beau Greaves gelost wurde, wird er nun gegen WM-Achtelfinalist Charlie Manby zum zweiten Mal in Serie die UK Open auf der Hauptbühne eröffnen.

Einzig Martin Schindler kennt noch nicht seinen Gegner, da er erst am Freitagabend ins Turnier eingreift. Dafür kennen zwei Deutsche schon ihren Gegner in der dritten Runde. Lukas Wenig bekommt es in einer mutmaßlichen Partie auf Augenhöhe mit Mensur Suljovic zu tun. Ricardo Pietreczko hat dagegen mit Kevin Doets eines der schwerstmöglichen Lose bekommen und wird auf Bühne 2 alles aufbieten müssen. Gabriel Clemens bekommt es mit dem Sieger aus Sebastian Bialecki und Christian Kist zu tun – ebenfalls sehr knifflig, beide sind gut in Form, was man von Clemens jedoch auch behaupten kann. Zu guter Letzt ist Niko Springer für die dritte Runde gesetzt, sein Turnierpfad ist fast vollständig in deutscher Hand: In Runde 1 trifft Matthias Ehlers auf Marvin Kraft, der Gewinner trifft auf Kai Gotthardt oder Daniel Lee und der Sieger daraus auf Springer. Somit könnte einzig der Engländer Lee mindestens einen weiteren Deutschen in Runde 4 verhindern.

Alle neuen Tourcard-Holder steigen derweil in Runde 1 ein. Für Arno Merk geht es gegen James Beeton los, Yorick Hofkens trifft auf Owen Bates und Pascal Rupprecht auf Jenson Walker. Ein weiteres deutschsprachiges Duell wartet auf Michael Unterbuchner und Rusty-Jake Rodriguez, wo man den formstarken Unterbuchner durchaus als Favorit sehen kann. Auf dem weiteren Weg Richtung Freitagabend wäre Zweitrundengegner Maik Kuivenhoven schon der größte Name. In Runde 2 steigen dann Max Hopp, Maximilian Czerwinski, Leon Weber und Dominik Grüllich ein, die alle ihren genauen Gegner noch nicht kennen. Weber scheint es mit Jurjen van der Velde oder Jack Tweddell am schwersten erwischt zu haben. Vielleicht darf man angesichts der Form und Auslosung bei Hopp am meisten Hoffnung haben, dass mindestens ein weiterer Deutscher aus den frühen Runden den Sprung unter die letzten 64 schafft.

Spielplan 2026:

Die komplette Auslosung der ersten drei Runden und den kompletten Spielplan gibt es auf unserer [Turnierseite].

Die PDC verweist dabei aber ausdrücklich auf mögliche Änderungen im Zeitplan, die beispielsweise durch einen schnelleren Ablauf an einzelnen Boards passieren könnten.

Teilnehmer 2026:

Tourcardholder:

– Die 128 Tourcard-Inhaber nach der Q-School 2026:

1. Luke Littler
2. Luke Humphries
3. Gian van Veen
4. Michael van Gerwen
5. Jonny Clayton
6. Stephen Bunting
7. Gary Anderson
8. James Wade
9. Josh Rock
10. Gerwyn Price
11. Danny Noppert
12. Chris Dobey
13. Ryan Searle
14. Nathan Aspinall
15. Ross Smith
16. Martin Schindler
17. Jermaine Wattimena
18. Damon Heta
19. Mike De Decker
20. Rob Cross
21. Luke Woodhouse
22. Dave Chisnall
23. Daryl Gurney
24. Wessel Nijman
25. Ryan Joyce
26. Dimitri van den Bergh
27. Krzysztof Ratajski
28. Ritchie Edhouse
29. Cameron Menzies
30. Dirk van Duijvenbode
31. Andrew Gilding
32. Michael Smith
———————————————–> Top 32 greifen in Runde der letzten 64 ins Turnier ein

33. Peter Wright
34. Ricardo Pietreczko
35. Joe Cullen
36. Raymond van Barneveld
37. Kevin Doets
38. Martin Lukeman
39. Callan Rydz
40. Niels Zonneveld
41. Ricky Evans
42. William O’Connor
43. Brendan Dolan
44. Scott Williams
45. Madars Razma
46. Gabriel Clemens
47. Mickey Mansell
48. Connor Scutt
49. Jeffrey de Graaf
50. James Hurrell
51. Justin Hood
52. Alan Soutar
53. Niko Springer
54. Ian White
55. Mensur Suljovic
56. Ryan Meikle
57. Richard Veenstra
58. Keane Barry
59. Thibault Tricole
60. Nick Kenny
61. Kim Huybrechts
62. Lukas Wenig
63. Karel Sedlacek
64. Mario Vandenbogaerde
————————————————> Top 33-64 greifen in Runde der letzten 96 ins Turnier ein

65. Rob Owen
66. Bradley Brooks
67. Cam Crabtree
68. Wesley Plaisier
69. Sebastian Bialecki
70. Max Hopp
71. Adam Lipscombe
72. Cor Dekker
73. Dominik Grüllich
74. Darryl Pilgrim
75. Tom Bissell
76. Maik Kuivenhoven
77. Andy Boulton
78. Tavis Dudeney
79. Christian Kist
80. Jim Long
81. Oskar Lukasiak
82. Thomas Lovely
83. Leon Weber
84. Viktor Tingström
85. Marvin van Velzen
86. Dennie Olde Kalter
87. Adam Warner
88. Greg Ritchie
89. Adam Paxton
90. Adam Gawlas
91. Maximilian Czerwinski
92. Shane McGuirk
93. Jimmy van Schie
94. Stefaan Henderyck
95. Tytus Kanik
96. Beau Greaves
————————————————-> Top 65-96 greifen in Runde der letzten 128 ins Turnier ein

97. Cristo Reyes
98. Kai Gotthardt
99. David Sharp
100. Rusty-Jake Rodriguez
101. Carl Sneyd
102. Tom Sykes
103. Owen Bates
104. Charlie Manby
105. Jurjen van der Velde
106. Stephen Burton
107. Pero Ljubic
108. Stefan Bellmont
109. Rhys Griffin
110. Alexander Merkx
111. Jeffrey de Zwaan
112. Darius Labanauskas
113. Niall Culleton
114. Samuel Price
115. Arno Merk
116. Marvin Kraft
117. Stephen Rosney
118. Mervyn King
119. Adam Leek
120. Jeffrey Sparidaans
121. Chris Landman
122. Benjamin Pratnemer
123. Pascal Rupprecht
124. Yorick Hofkens
125. Sietse Lap
126. Tyler Thorpe
127. Filip Bereza
128. Matthias Ehlers
————————————————–> Top 97-128 greifen in Runde der letzten 160 ins Turnier ein

Development Tour:

– Top 8 der Development Tour OoM 2025, die nach der Q-School 2026 keine Tourkarte besitzen:

Jamai van den Herik
Ryan Branley
James Beeton
Jenson Walker
Jannis Barkhausen
– Patrik Williams
– Nathan Potter
Henry Coates

Challenge Tour:

– Top 8 der Challenge Tour OoM 2025, die nach der Q-School 2026 keine Tourkarte besitzen:

Ted Evetts
Michael Unterbuchner
– Jack Tweddell
– Sam Spivey
Scott Waites
Scott Campbell
Danny van Trijp
Graham Hall

Amateur Qualifier:

– 16 PDC Amateur Qualifier:

– Jack Todd
– Neil Wild
– Sean Ryan
– Daniel Lee
– Oliver King
– Clive Langford
– Kyle Gilding
– Callum Francis
Callum Goffin
Simon Stevenson
Graham Usher
Ron Meulenkamp
– Lewis Pearse
Aden Kirk
– Jake Eichen
– Samuel Whittaker

————————————————–> Greifen in Runde der letzten 160 ein

Modus 2026:

1. Runde: Best of 11 Legs
2. Runde: Best of 11 Legs
3. Runde: Best of 11 Legs
4. Runde: Best of 19 Legs
Achtelfinale: Best of 19 Legs
Viertelfinale: Best of 19 Legs
Halbfinale: Best of 21 Legs
Finale: Best of 21 Legs

Preisgeld 2026:

Sieger: £120.000
Runner-Up: £60.000
Halbfinale: £35.000
Viertelfinale: £20.000
Achtelfinale: £12.500
Letzte 32: £7.500
Letzte 64: £3.000
Letzte 96: £2.000
Letzte 128: £1.250

Gesamt: £750.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

Sport1 überträgt die UK Open 2026 ebenfalls zu den folgenden Zeiten live:

Sport1-Übertragungszeiten:
Freitag, 06.03.2026: 1. – 3. Runde – Nachmittags-Session: 12:00 – 18:00 Uhr live (inkl. Countdown & Analyse)
Freitag, 06.03.2026: 4. Runde – Abend-Session: 18:00 – 00:00 Uhr live (inkl. Countdown)
Samstag, 07.03.2026: 5. Runde – Nachmittags-Session: 13:00 – 18:00 Uhr live (inkl. Countdown)
Samstag, 07.03.2026: Achtelfinale – Abend-Session: 20:00 – 00:00 Uhr live
Sonntag, 08.03.2026: Viertelfinale – Nachmittags-Session: 14:00 – 18:00 Uhr live (inkl. Analyse)
Sonntag, 08.03.2026: Halbfinale & Finale – Abend-Session: 18:00 – 00:00 Uhr live (inkl. Countdown)


Auf PDC.TV ist das Geschehen aller anderen Boards verfolgbar.

Shortleg – UK Open 2026 Vorschau mit Paul Krohne:

Auch unsere Kollegen von Shortleg, dem dartn.de Podcast präsentiert von Bull’s, haben eine Vorschau zu den UK Open aufgenommen. Mit als Gast dabei war Paul Krohne:

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Weitere Informationen zu den UK Open 2026:

Alle Informationen zu den UK Open gibt es auf unserer [Turnierseite]
Für Diskussionen und Fragen zu den UK Open [Dart Forum]

Foto-Credit: PDC/Kieran Cleeves

[mk]